Meine Woche – Nach Hause kommen

Stellt euch einen langen, langen Tag vor. In meinem Job ist das nicht körperlich anstrengend, sondern so viel denken und reden und entscheiden, dass der Kopf schwirrt. Und heute noch mehr als das. Ich war so müde, dass ich Dinge vergessen habe und eigentlich nur noch ins Bett wollte. Manchmal fangen so Abenteuer an.
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#köln2204

Die Woche ist vorbei, wir haben es geschafft. Ein langes Wochenende (fast) ohne Termine liegt vor mir, eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir. Vielleicht das Wichtigste: Die AFD zieht wieder aus dem Maritim-Hotel aus und Köln verabschiedet sich vom „Ausnahmezustand“. Bevor ich darüber schreiben konnte, musste ich erstmal meine Eindrücke verarbeiten.
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Die Abo-Box meines Herzens: Papergang

Wer sich halbwegs regelmäßig im Internet herumtreibt, hat sicher schon gesehen, dass Abo-Boxen zurzeit durch die Blogs und YouTube-Kanäle schwirren. In der Regel sind das Boxen für Beautyproben, Beautygeschenke und Beautywhatever. In anderen Ländern sind Buch-Boxen ganz groß, aber wegen der deutschen Buchpreisbindung geht das hier ja nicht. a) Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob das tatsächlich der Grund ist. b) Ich bin trotzdem immer und immer FÜR die Buchpreisbindung, aber das ist eine andere Geschichte.
Aaaaaaaanyway. Abo-Boxen machen Spaß, wenn man die richtige gefunden hat, und ich will auch! Was ist also meine drittliebste Leidenschaft (oder die vierte? Keine Ahnung): Schreibwaren! Auch da ist auf deutschem Boden wenig zu finden, das Internet ist Neuland und so. In England habe ich aber die Papergang entdeckt.
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Wie ich arbeite

Header wie ich arbeite

„Arbeit“ habe ich in meinem Leben immer wieder anders definiert. Vom Nebenjob in der Schule über ein notwendiges Übel in den Semesterferien, vom Schnupperpraktikum über schlimme Jobs, bei denen ich herausgefunden habe, was ich nicht, nein, niemals machen möchte. Dann wieder Projekte, in denen ich vollkommen aufgegangen bin. Von selbstständig zu Hause bis angestellt im Großraumbüro. Von der coolen Lady im Plattenladen über die coole Lady im Verlag bis zur coolen Lady auf Konzerten.
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Identität, Europa und ein Buch

Lang, lang ist es her, ich hatte gerade mit meinem Studium angefangen, da diskutierte ich mit einem Bekannten über Identität. Es ging darum, inwiefern ich mich als Deutsche fühlte – oder vielleicht eher als Kölnerin oder Europäerin? Um ehrlich zu sein, hatte ich mir bis zu diesem Zeitpunkt kaum Gedanken darüber gemacht. Warum auch? Wenn man bleibt, wo man ist, stößt man auf wenig „Anderes“ und muss sich deshalb auch keine „abgrenzende Identität“ schaffen.
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Pretty fly for a Wifi

Mein WLAN funktioniert nicht.
Letztens noch habe ich mich mit einer Freundin darüber unterhalten, dass das mittlerweile genauso schlimm ist, wie Strom- oder Wasserausfall. Ich brauche mein WLAN. Ich höre damit Musik, gucke Filme, informiere mich, kommuniziere und kann ohne Internet auch kaum arbeiten.
-Ach, das ist doch traurig, oder? sagte meine Freundin.
Warum eigentlich? Ist es traurig, dass wir so abhängig sind von Strom und Wasser? Wenn bei mir einen Tag das Wasser ausfällt, sage ich auch nicht: Wie traurig, diese Abhängigkeit. Duschen, spülen, kochen, waschen, geht jetzt alles nicht.
Ich brauche mein Internet. Vom meinem Anbieter habe ich eine neue Box bekommen, mit der jetzt alles noch viel schneller und toller laufen sollte. Sollte. Ich habe alles brav angeschlossen, noch vor meinem ersten Kaffee, und jetzt sitze ich hier.
Die Box denkt.
Und blinkt.
Alles leuchtet grün, dann kurz rot, dann beginnt alles wieder von vorne.
Und ich warte darauf, dass der kryptische Netzwerkname in meiner Liste auftaucht.

Einen Kaffee später und ich blicke vorsichtig in die Netzwerkliste. Da ist er. I’m back, Baby.
Ich habe nicht nur ganz alleine das Internet, das Telefon, den Fernseher und sonst alle Geräte angeschlossen, sondern auch noch den Netzwerknamen geändert und ein Gast-WLAN eingerichtet, damit meine Freunde das ganz für sich haben.
Schöne neue Welt. Ich schwimme durch YouTube, blogge meinen Erfolg und drehe dann Spotify auf für die Hausarbeit. Das WLAN funktioniert.


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