K.I.Z – Hurra, die Welt geht unter

K.I.Z waren bis vor kurzem für den normalen Radiohörer eher unbekannt. Die vier Berliner, die seit Jahren den neuen deutschen Gangster- und Straßen-Rap aufs Korn nehmen, indem sie in ihre Texte noch viel mehr Gewalt, Drogen und Sex packen, haben aber soeben Platz 1 der Album-Charts für sich eingenommen. Würde das noch viel bedeuten, hätten wir jetzt wahrscheinlich wieder eine große Debatte über die Gefährdung der Jugend und den ganzen Kram. Aber Jauch ist im Urlaub und über Politik scheint sich ja eh niemand wirklich unterhalten zu wollen.
weiter weiter weiter…

Bonaparte are back – neues Album, neue Tour

c/ Melissa Jundt

c/ Melissa Jundt

Ach Bonaparte. Die Band, deren Konzerte ich ohne weiteres (auch ungefragt) jedem Konzertgänger empfehle. Denn entweder wird man mit offenem Mund am Rand stehen und das Spektakel auf sich wirken lassen, oder Hals über Kopf in die Menge springen und erst zwei Stunden später wieder daraus auftauchen – verschwitzt, mit blauen Flecken und glücklich.
Auch nach dem letzten Album, das allgemein mit einem „Meh“ aufgenommen wurde, gab es live nichts zu meckern.

weiter weiter weiter…

Clap your hands say yeah – Only Run

Clap your hands say yeah - only run

„Clap your hands say yeah“, dachte ich, „die habe ich doch schon mal fotografiert vor ein paar Jahren“. Cooler Name übrigens. Als ich so in das Album rein höre, bin dann doch ein wenig überrascht. Waren die nicht sehr punkig und schrammelig? Ich erinnere mich an wirbelnde Gitarren und Gekrächze ins Mikrofon…
Später fällt mir auf, dass ich vor zwei Jahren tatsächlich „The Pains of being pure at heart“ im Luxor fotografiert hatte. Auch ein cooler Name. Nun ja.

weiter weiter weiter…

All the luck in the world

All the luck in the world

Langsam müssen wir uns der Tatsache stellen, dass in Zukunft neue Bands immer mehr auf YouTube entdeckt werden. Das geschieht heute ja schon immer wieder, von Foster the People bis Justin Bieber.
Auch All the luck in the world haben als erstes auf YouTube auf sich aufmerksam gemacht. 19 Jahre ist Neil Foot alt, als er die Band gründet. Sie spielen ein bisschen herum, schreiben den Song „Never“, machen dazu ein kleines Video mit einer langen Autofahrt… In kurzer Zeit sehen sich mehr als 70.000 Menschen dieses Video an und teilen es begeistert mit ihren Freunden. Und „Never“ ist wirklich gut.

weiter weiter weiter…

Lescop – Lescop

c/ by Antoine Carlier

c/ by Antoine Carlier

„The rebirth of the cool“ nennt die PR-Abteilung das Debutalbum des Franzosen Lescop, und selten haben sie so recht.
Ich kann mit französischem Pop ja eigentlich gar nichts anfangen. Nach 5 Jahren Französisch in der Schule erinnere ich mich nur mit Grauen an meine Lehrerin zurück und versuche, aus den 10 Worten, die ich noch verstehe, irgendwas sinnvolles zusammen zu fassen.

Bei Lescop passiert mir das nicht. Zum einen helfen Titelnamen wie „La nuit americaine“ und „Slow Disco“ dabei, gleich eine gewisse Stimmung zu definieren, zum anderen ist dieser industrial anmutende französische Pop genau das, was mir angekündigt wurde: scheißecool.

weiter weiter weiter…

The Virgins – Strike Gently

Gestern habe ich bei @Agent_Dexter einen schönen Tipp bekommen.
In seinem Blogartikel stellt er das neue Album von The Virgins vor.

Auch wenn ich bei dem Video zu „Flashbacks, Memories and Dreams“ dezent brechen muss und mir The Virgins vorher gar nicht so gefallen haben – was für ein Schätzchen das Album ist. Es wird bei jedem Hören besser. Da ich gerade die Vorzüge eines vom Urlaub ausgedünnten Büros genieße, kann ich Strike Gently rauf und runter hören und mir den Sommer durch mein Fentser angucken.

Nachmachen und anhören: hier der Link zum gesamten Album auf Soundcloud