Wallczka in Ehrenfeld

Wenn ich Leuten das Wallczka empfehle, schaue ich meist erstmal in große Augen? Noch nie gehört, komischer Name, wo ist das überhaupt? Dann berichte ich von dem stilvollsten Innenleben, Toiletten für Instagram-Lover und einer Mezze-Karte, von der ich gerne jeden Abend alles essen würde. Wenn sie denn jeden Tag einen Platz für mich frei hätten.

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Agnes+ im Agnesviertel

Ich muss gleich zu Beginn zugeben, dass es das Agnes+ bei mir schwer hatte. Wie viele Nordstadt-Flaneure hatte ich mein Herz schon vor langem an die Divine-Bar verloren. Als sie zumachte, war da ein großes Loch am Neusser Platz. Aber dann, nach langer, langer, viel zu langer Zeit, wurde plötzlich wieder gewerkelt in den Räumen an der Ecke und es ging das Gerücht durch die Straßen und Facebook-Gruppen, dass die Besitzer des Pico-Büdchens da etwas Großes vorhaben.
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Café Schmitz am Hansaring

Ich habe schon viele Texte über das Café Schmitz begonnen und wieder aufgegeben – die haben alle nicht auf den Punkt gebracht, was mir der Ort bedeutet.
Ins Café Schmitz gehe ich, wenn ich nach einem schlechten Tag ein großes Stück Kuchen brauche oder wenn ich die Gedanken bei einem Glas Grauburgunder ziehen lassen will. Ich gehe hier hin, wenn ich E-Mails beantworten oder ein Manuskript lesen muss, wenn ich einen Blogartikel schreibe, wenn ich heimlich Leuten zuhören will. Ich gehe ins Café Schmitz, um etwas zu feiern und Freunden hallo zu sagen. Um eine Entscheidung zu treffen, um auf eine traurige Nachricht zu warten. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es erstaunlich, wie viele Momente ich mit diesem Café verbinde.
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Ausgehen in Köln

Essen gehen in Köln kann ganz schön vielseitig sein, wenn man erst einmal die Augen offen hält. Der „Kölner an sich“ ist nach meiner Erfahrung aber selten auf der Suche nach neuen kulinarischen Schätzchen. Die Gemütlichkeit treibt die Kölner immer wieder ins gleiche Lokal, das sie einmal mochten, auch wenn das mit den Jahren unerträglich geworden ist. Da braucht man schon mal jemanden, der einem das „Schnitzel Wiener Art“ aus der Hand nimmt, und dich in schummrige Seitenstraßen führt.
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