Arkells, 25.06.2013, Stereo Wonderland

Fotos Arkells Köln

Manchmal passieren so komische Sachen. Da geht man auf ein kleines Konzert am Montag Abend, nachdem man einen doofen Tag hatte, und dann ist da diese Vorband, die Arkells, von der man schon einiges gehört hat. Warum überhaupt als Vorband? Ach egal – Hauptsache wow.
Das Publikum im Luxor ist praktisch und theoretisch nicht da. Das Luxor nicht ausverkauft und fast alle noch draußen. Und drinnen spielen die Arkells vor vielleicht 70 Leuten – die an der Bar stehen oder auf Klo sind. Nach und nach wagen sich die Kölner dann doch noch nach vorne und lassen sich überzeugen. Wo andere Bands frustriert ihr Set runterreißen und dann verschwinden würden, spielen die Arkells als wäre es ihr letztes Konzert. Oder sind die immer so?! Ich bin entzückt.

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Supermerch: Unknown Pleasures

34 Jahre ist es schon her, dass Joy Division ihr Album Unknown Pleasures veröffentlicht haben. Zuerst war es auch gar kein großer Erfolg. Erst mit ihrem zweiten Album, dem Hit „love will tear us apart“ und dem Tod von Ian Curtis, wurde das Album erfolgreich.
Fast bekannter ist heute aber vielleicht sogar das Artdesign der Platte.

unknown pleasures t-shirt(c) Adam J. Kurtz – gibt’s auch hier zu kaufen

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Kings of Leon, 20.06.2013, Lanxess Arena

KOL03

Das Wetter in Köln hat sich der Heimat von Kings of Leon anscheinend angepasst – es ist so schwül wie in Nashville. Mindestens.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Kings of Leon live noch nie gesehen habe. Nicht zu ihrer Anfangszeit als sie noch langhaarig, bärtig und weniger Charts tauglich waren, noch auf irgendeinem Festival als Headliner. Um so mehr freue ich mich auf den Abend in der Kölnarena.

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Tickets kaufen: Ms Mr

Pressebild Ms Mr

Zur Erfolgsgeschichte vieler junger Bands gehört es unlängst, dass man sich erzählt, sie seien allein durch Blogs, Facebook und sonstige Netzwelten bekannt geworden. Erst die Fans erspielen, dann einen Plattenvertrag (sagt man) – so gehört sich das! (sagt man)

Auch bei Ms Mr (sprich: Miss Mister) war das so: Die zwei New Yorker veröffentlichten am Anfang nur Videos von sich im Netz, auf denen sie zudem nicht mal zu sehen waren. „Hurricane“ war ihre erste Single – ein wunderbarer Popsong, der im Ohr bleibt, mit einem wunderbaren Videos aus Tumblr-Fundstücken, mal schnell, mal langsam.

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Mmmmmh…

Ich komme im Moment kaum zum Bloggen – gerade einfach zu viel Arbeit und zu viel Sommer hier in Köln.
Außerdem habe ich in einem Anflug von extremer Dummheit meine kompletten Notizen für künftige Artikel mit dem endlosen Nichts synchronisiert. Alles weg. Ein bisschen noch in meinem Kopf, naja.

Genießt bis dahin also die paar warmen Tage!

Musikvideo: The Vein – Magma

The Vein / Magma from Dvein on Vimeo.

Der Frühling bleibt grau, die Hormone im Schrank, alles bäh. Ich kann nicht versprechen, dass das hier hilft, aber so eine Farbexplosion muss ja für irgendwas gut sein.
Dvein heißt das Kreativstudio, das hinter diesem wunderschönen Video steckt und gerne mit Farben und Formen spielt. Alles fließt und fällt zusammen. Und macht wenigstens ein bisschen glücklich.