Ich kann auch Hiphop! – Die Gym Class Heroes 2012

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich eher im Rock- und Pop-Bereich ein bisschen abseits der Radiolieblinge zu Hause bin. Und obwohl man die Gym Class Heroes natürlich genau da hört, war ein eher Hiphop-lastiges Konzert erst einmal eine Herausforderung für mich.

Das Publikum war sehr gemischt. Alt, jung, sehr hiphop, völlig drupp und viel mehr Mädels, die wohl nicht alleine wegen der Musik da waren, als ich vermutet hatte… Da wurden Brüste hochgeschnürt, der beste Platz in der ersten Reihe verteidigt und der Lippenstift nachgezogen. Aha – ich habe gelernt, dass Sänger Travie McCoy mal mit Katy Perry zusammen war. Soso.

Für die Fotos hat mich das natürlich wenig interessiert. Ich war wirklich froh, dass es einen Graben gab und ich mich nicht dort durchkämpfen musste. Das war der Sänger vermutlich auch. Also nicht für mich, sondern eher, dass die ganzen Damen ihm nicht direkt ums Bein fallen konnten.

Das Licht war wie immer so naja. Ich musste also mit hohem ISO fotografieren und auf ein gutes Foto warten. Es sind nicht viele geworden, dafür gefallen sie mir aber richtig gut.

Dann Konzert war übrigens ok, geht aber besser. Die Vorband, also der Rapper Ahzumjot samt Kollege und DJ, hat gezeigt, wie man das Publikum auch mitreißen kann, wenn man Katy Perry gar nicht kennt. Die waren super. Die Gym Class Heroes haben zwar auch aufgedreht, aber kaum Überraschendes oder Neues geboten. Auch waren mir die Zwischenansagen ein bisschen zu preachy und pädagogisch wertvoll. Wenn das Publikum tanzen will, sollte man nicht 10 Minuten davon berichten, was für eine Wurst man in der Schule war. Jajaja.

Konzerte im Juni

Ah, der Juni. Ob der Sommer jetzt hält, damit man auch ohne Jacke zum Konzert gehen kann? Wer weiß. Ob mit oder ohne Jacke – hier geht’s hin:

03.06.Young Man – Studio 672

Eine Prise Popmusik, schöne und leichte Popmusik, bitte. Entspannt trällert der junge Mann vor sich hin, der mir ja schon sympathisch ist, weil er aussieht, als könne er nicht über 1,70m sein. Ich weiß aber noch nicht, ob ich es hin schaffe.

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Beatsteaks – 2011 im Palladium Köln

In großen Hallen fotografieren ist nicht so schwer. Das Licht ist meist gut, es gibt einen Fotograben und alles ist gut durchorganisiert. Bei großen Veranstaltungen sehen die Fotos aller Fotografen dann aber meistens ziemlich gleich aus. Schließlich fotografieren wir alle aus der gleichen Position und im gleichen Winkel. Wir haben ja auch gar keine andere Möglichkeit.

Als ich die Zusage für das Beatsteaks-Konzert bekommen habe, war ich sehr aufgeregt. Zum einen warte ich schon so lange darauf, sie endlich live zu sehen (ich weiß, das ist peinlich, aber bisher hat es nie geklappt), und zum anderen habe ich noch nie eine so „große“ Band fotografiert.
Die fantastische Nachricht war: Die ersten drei Lieder aus dem Graben wie immer, danach dürft ihr fotografieren von wo ihr wollt. Was?!?! Das war für mich bisher das erste und einzige Mal, toll!

Dann wurde mir aber klar: Es sind ca. 20 Fotografen mit mir im Graben und selbst, wenn die nicht alle bleiben, wird das keine leichte Aufgabe, mich mit meinem (damals noch) geliehenen Equipment nach den 3 Liedern durch 4000 Leute wieder nach vorne zu kämpfen.
Nach den 3 Songs entschied ich mich also dazu, genau das nicht zu machen. Mit meinen 1,60m ist das eh schon immer schwer genug, und gleichzeitig hätte ich den Rest des Publikums wahnsinnig gestört. Die haben getanzt und gefeiert und wollten nicht unbedingt Platz machen für mich und meine riesige Fototasche. Verständlich.

Ich habe mir also ein paar Plätzchen gesucht, von denen aus ich tolle Aufnahmen der ganzen Halle machen konnte. Das war bei dem Licht nicht so einfach, aber ich finde, es sind einige gute Bilder geworden.

Danach hat dann das Glück zugeschlagen. Zufällig habe ich eine gute Freundin getroffen, die mir dann auch noch ihren Platz im Gästebereich überlassen hat! Aus dieser fantastischen Perspektive konnte ich dann auch noch Fotos von oberhalb der Bühne machen.

Ach ja, das Konzert war übrigens super. Die Beatsteaks haben nicht umsonst den Ruf, eine der besten Livebands Deutschlands zu sein. Und wenn Sie am Ende einen Fan auf die Bühne holen, der es dann so drauf hat wie der gute Herr hier auf den Fotos… meine Herren!
(Sollte der Herr noch auf der Suche nach einem Andenken an diesen Abend sein, kann er sich gerne melden.)

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Dark Shadows (2012) – Tim Burton

Dark ShadowsGestern war ich mit meiner Schwester im Kino. Es gab den neuen Film von Tim Burton mit Johnny Depp – mal wieder. Dark Shadows also diesmal. Eine dunkle Komödie, die auf einer schlechten Soap-Opera aus den 1970ern basiert. Dunkel nicht im Sinne von schwarzem Humor oder Horrorelementen, sondern im Sinne von Tim Burton.

Der Film war so naja. Aber ganz ehrlich – vielleicht hatte ich das schon fast erwartet.

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USA!USA!USA! (Serie) – Los Angeles

Los Angeles - Sunset Venice Beach

Teil II meines USA-Urlaubsberichts. Die anderen Orte hier: San Diego, Las Vegas, San Francisco.

 

Wir sind einen Tag länger als geplant in San Diego geblieben. Zum einen musste meine Begleitung sich noch von allem und allen verabschieden, zum anderen hatte ich doch mehr von dem Jetlag, als ich befürchtet hatte.
Auf dem langen Weg die Westküste hoch hatten wir richtig schlechtes Wetter. „It never rains in Southern California“, aber auch fog is a bitch. Da es also kaum die Aussicht aufs Meer zu genießen gab, sind wir durch die Gated Communitys gecruised bzw. immer daran vorbei am Zaun entlang. O.C., Laguna Beach, all die schicken Vororte, die man (ich nicht) aus dem Fernsehen kennt, waren relativ langweilig. Dicke Autos und Nagelstudios. Gegessen haben wir trotzdem gut in einem alten, italienischen Familienrestaurant – das sich später doch als Kette herausstellte – hach, USA. Außerdem haben wir noch in Huntington Beach Halt gemacht. Wegen dem schlechten Wetter war die Surfcity aber eher die Nebel- und Rumstehcity.

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Bombay Bicycle Club

Bombay Bicycle Club live Köln

Gestern war ich im Kölner Gloria, um mir das erste Konzert der 2012 Tour von Bombay Bicycle Club anzusehen. Das Licht war zu Beginn nicht wirklich gut, die Fotos sind daher eher so naja. Überhaupt war das ganze Konzert am Anfang ein bisschen lahm. Ich habe die ganze Zeit drauf gewartet, dass die mal die Lautstärke aufdrehen oder „richtig anfangen“ und konnte verstehen, warum eine Freundin von mir aus Hamburg vom letzten Konzert enttäuscht war.

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Schlimmes Licht bei The Drums und The Vaccines

Oft bin ich auf Konzerten, für die ich auch ohne Akkreditierung sofort Karten gekauft hätte. (Und normalerweise kaufe ich dann fleißig Merch, um das wieder auszugleichen, ich bin ein guter Mensch.) Bei solchen Konzerten will ich natürlich unglaublich wunderbare Fotos machen. Weil ich aber tendenziell Musik höre, die nicht in den üblichen Charts ist, sind diese Konzerte auch oft in kleinen Schrammelclubs, bei denen ich mich durch die Menge kämpfen muss und/oder das Licht mich wahnsinnig macht. 2011 schlug mein Herz unter anderem für The Drums und The Vaccines. Und obwohl die Locations, also das Gebäude 9 und das Luxor ganz ok waren, hat das Licht mich hier doch im Stich gelassen. Hach.

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