Soylent Green (1973) (Richard Fleischer)

Hach, da wollte ich hier über die allerbesten Filme schreiben, und dann komme ich mit Soylent Green um die Ecke. Der Film ist nicht perfekt, bei Weitem nicht – und das sieht man schon daran, dass er in deutsch als Jahr 2022… die überleben wollen veröffentlicht wurde. Wow. Schlimm.

Trotzdem mag ich den Film. Düstere Zukunftsvisionen und Dystopien können, wenn Sie nicht grade von Emmerich produziert werden, sehr unterhaltsam sein. Besonders wenn sie aus 1973 stammen und uiuiui, das Jahr 2022 voraussagen.

Charlton Heston - Soylent GreenDer Film beginnt mit einer wirklich tollen Fotocollage, die den Prozess zur dystopischen Welt von 2022 abbildet. Es geht um Umweltverschmutzung, Überpopulation, und den Verbrauch der natürlichen Ressourcen. Es leben 40 Millionen Menschen in New York und es ist so voll, dass es nicht mehr genug Wohnungen gibt. Die Ärmsten leben auf der Straße und in Hausfluren, wer Glück hat, teilt sich winzige Appertements. Auch mit der übrigen Versorgung sieht es schlecht aus. Nur die Reichen können sich noch frisches Wasser und echte Nahrung leisten – eine Schale Erdbeeren für 150$. Für den Rest gibt es synthetische Nahrung. Die neueste Entwicklung ist „Soylent Green“ – konzentrierte Plättchen aus Algen, die jeden Dienstag razioniert an die Armen verteilt werden. Aber auch das ist knapp.

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Foo Fighters live

Das hier ist zwar nicht von mir, aber … wow.
Made my day:

Das war im Gebäude 9 und da passen grade mal 500 Personen rein. Nicht mal in der Arena konnte ich die bis jetzt live sehen.

Konzerte im April

Rock 'n Roll DrumsDer April ist jetzt schon nicht mehr ganz frisch, aber egal. Da ich mir eh immer alle Konzerte raussuche, um frühzeitig Akkreditierungen anzufragen, und dann Freunden Bescheid gebe, was sie sich unbedingt ansehen müssen, kann ich das auch gleich hier machen. Ich bin hier in Köln ganz gut mit Musik versorgt, daher liste ich auch nur die Konzerte auf, die hier stattfinden. Die meisten Bands werden auf ihren Touren wahrscheinlich mehrere Städte ansteuern. Wenn ihr aus anderen Städten seid, könnt ihr ja einfach auf den üblichen Ticketseiten nachsehen, wenn euch etwas gefällt.

Also, hier Ankündigungen mit Video! Toll.

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TV on the Radio, 2011, Live Music Hall

TV on the Radio

TV on the Radio ist eine Band, die ich immer so ein bisschen gehört habe. Kein Album ganz, aber mal hier ein Song und da ein Video gesehen. Als sie nach Köln kamen, und das an meinem Geburtstag, habe ich aber doch gejubelt. Immerhin sind die ja David Bowies Lieblingsband, jaja, sagt das Internet, und das hat natürlich immer recht. Ich hatte mir eigentlich auch gewünscht, dass sie ihn mitbringen, so zu meinem Geburtstag natürlich, aber Mr. Bowie hatte wohl die E-Mail nicht bekommen.

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USA!USA!USA! (Serie) – San Diego

San Diego - Coronado

Teil I meines USA-Urlaubsberichts. Die anderen Orte findet hier: Los Angeles, Las Vegas, San Francisco.

Letztes Jahr im Oktober habe ich meinen Urlaub in den USA verbracht. Eine Freundin von mir war ein paar Wochen in San Diego, und damit sie nicht auf die Idee kam, ganz da zu bleiben, bin ich hin geflogen, um sie abzuholen. Damit mein Reisebericht hier nicht den Rahmen sprengt, werde ich ihn in ein paar Posts aufteilen. So habe ich auch noch ein bisschen Zeit, die besten Fotos raus zu suchen.

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Das Fenster zum Hof (1955) – Alfred Hitchcock

Eigentlich wollte ich lange überlegen, welchen Film ich hier als erstes vorstelle. Meine Lieblingsfilme wechseln ständig und etwas themenrelevantes ist mir zu langweilig. Mh. Spontan ist immer gut, daher habe ich jetzt Das Fenster zum Hof ausgesucht. Das ist mir gestern eingefallen, als mir mal wieder die Nachbarn von gegenüber ins Schlafzimmer starrten. Ich sollte wirklich langsam Vorhänge anbringen.  Außerdem stecke ich grade in meiner 40er/50er-Jahre Phase. Das reicht als Grund.

Rear Window, Alfred Hitchcock, James Stewart, Grace Kelly, 1954
Das Fenster zum Hof ist von 1955 und laut Wikipedia Hitchcocks vierzigster Film. Während manche ihn für einen seiner besten Filme halten, schreien die anderen, dass er viel zu einfach sei. Es stimmt, in dem Film passiert relativ wenig, er spielt nur in Jeffs Wohnung und die unterschiedlichen Figuren im Hof sind einfach und bei weitem nicht dreidimensional angelegt. Dies ist aber grade ein wesentlicher Faktor der Dramaturgie, denn wir, die Zuschauer, sehen alles aus dem Blickwinkel der Hauptfigur, und der reduziert die Nachbarn gerne auf Offensichtliches – nennt sie Miss Torso und Miss LonelyHearts.

Aber von Vorne:

Wir beginnen am Morgen mit einem Schwenk durch den Hinterhof. Es ist heiß, wir sehen die Nachbarn durch die Fenster oder im Garten sitzen. Dann schwenkt die Kamera zurück zu Jeff (James Stewart) und zeigt in wenigen Bildern die Ausgangssituation. Er sitzt schlafend in einem Rollstuhl, sein Bein bis zur Hüfte eingegipst. Neben ihm liegen die Einzelteile einer zerstörten Fotokamera und wir sehen Fotos von Explosionen und Aufständen. Jeff ist offensichtlich Fotojournalist und sitzt nach einem Unfall zu Hause.

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Fotografieren auf Konzerten

Art Brut 2001 Cologne

Letztes Jahr suchte eine Bekannte spontan jemanden, der sie auf das Art Brut Konzert im Kölner Luxor begleitet und Fotos vom Konzert machen kann. Ich hatte zwar keine Ahnung, was mich da erwarten würde, war aber schlimm pleite und wollte unbedingt zu dem Konzert. Spontan ist schön. Ich habe mir also Papas Kamera geliehen, mich im Internet ein bisschen über das Thema informiert und mich dann in die Menge geschmissen.
Ich kam also per Zufall dazu und habe mich gleich verliebt. Konzertfotografie passt mir so gut, weil es zwei ganz besondere Anforderungen hat.

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