Reptile Youth Shoot

Diese Woche durfte ich Reptile Youth vor ihrem Konzert in Köln kurz zum Interview und Fotoshoot treffen.
Die Tour geht noch bis Mitte Dezember – Daten sind hier.
Also kauft bloß Tickets und geht hin. Das Konzert war fantastisch und die Jungs haben es mehr als verdient, volle Clubs zu spielen.
Die Live-Fotos kommen bald!

Konzerte im November

Das machen wir jetzt schnell. Hier die Konzerte im November:
02.11. Grizzly Bear, Essigfabrik
03.11. Amanda Palmer, Luxor
03.11. Vierkanttretlager, Studio 672
08.11. Mia, Palladium
12.11. Orsons, Gloria
13.11. Bonaparte, Live Music Hall
14.11. Here we go magic, Die Werkstadt
15.11 Skunk Anansie , Palladium
16.11. Beach House, Gloria
20.11. Reptile Youth, Gebäude 9
21.11. The Hives, Palladium
21.11. Plan B (Berlin), Luxor
22.11. Ahzumjot, Underground
26.11. Hey Rosetta, Stadtgarten
26.11. Garbage, Ewerk
28.11. Seeed, Lanxess Arena
28.+29.11. Deichkind, Palladium

Tickets kaufen: Bonaparte

Wenn nicht schon gekauft, dann jetzt aber los!
Wer ein unfassbar gutes Live-Erlebnis sucht, findet alles bei Bonaparte: Punkrock, Verkleidungen, wilde Tanzeinlagen, nackte Menschen, Pogo, gute Songs…
Bonaparte spielen jeden einzelnen Song, den sie haben. Das war jedenfalls bei den letzten beiden Touren so. Und wenn sie dreimal im Jahr kommen würden, ich würde jedesmal hin gehen. Dafür lasse ich auch die Kamera zu Hause.
Also bitte!

weiter weiter weiter…

Robyn, 30.10.2012, E-Werk

Hach, E-Werk, das wird wohl nix mehr mit uns. Schon wieder kann ich nur Fotos bieten und keinen Bericht.
Die Nach-3-Liedern-muss-die-Kamera-raus-Regel besteht noch immer.
Mal sehen, ob ich herausfinden kann, wann das so ist, und wann nicht. Dann auch dieses Mal war ich sehr enttäuscht.
Robyn ist großartig gestartet – laut und wild, tanzend und springend.
Der Fotograben war ungewöhnlich breit. Vielleicht war der noch für irgendwas gut? Ich weiß es jedenfalls nicht.

Tickets kaufen: The XX

Schon zwei mal wollte ich The XX live sehen, und beide Male hat es nicht geklappt. Aaaah!

Diesmal aber (hoffentlich). Das neue Album „Coexist“ ist da und toll.

Also los, alle hin, alle Karten kaufen.

  • 28.11.12 – Hamburg – Sporthalle
  • 30.11.12 – München – Zenit
  • 04.12.12 – Köln Palladium

Tickets kaufen: Beach House

Beach House gelten ja weithin noch immer als Geheimtipp. Naja, sie laufen halt nicht im Radio und so…

Wer es ein wenig leicht und elektronisch mag, oder auch mal tanzbar und poppig, sollte sich die beiden mal ansehen.

Zum Beispiel hier:

  • 05.11. HAMBURG Kampnagel
  • 10.11. BERLIN Astra
  • 14.11. MÜNCHEN Feierwerk
  • 16.11. KÖLN Gloria

We are Augustines, 14.10.2012, Luxor

We are Augustines  sind eine Band, die mir in letzter Zeit seltsamerweise ausschließlich von männlichen Freunden empfohlen wurde. Ich habe sie mir auf Spotify angehört und fand sie gut. Ich bin also zum Konzert, ohne die Band so richtig gesehen zu haben. Das viel mir allerdings erst auf, als ich mich in einer Schar hübsch zurecht gemachter junger Damen wiederfand. Mooooment. Was war denn hier los? Ich erwartete eigentlich halbwegs düstere Gitarrenriffs, Jeansjacken, Bier, und weniger schmachtende Mädchen, die ihren Lippenstift nachzogen.
Zufällig habe ich einen befreundeten Fotografen dort getroffen (hallo Dirk!) und er hat mich aufgeklärt: Der Sänger sieht aus wie Brad Pitt, sagen sie, so ein bisschen, wenn er lächelt. Alle Frauen fliegen jedenfalls auf ihn. Aha. Und warum sagt mir das keine vorher!? Da bereite ich mich schön vor mit Musikhören und scheine diese äußerst wichtige Nachricht verschlafen zu haben?!
Als erstes durften wir uns aber die Vorband ansehen: Go back to the Zoo. Der Name geht ja so. Die Band hat mir allerdings sehr gut gefallen. Von denen würde ich mir auch ein ganzes Konzert ansehen. So ein bisschen früher New York Punk, mit ein bisschen Neuem – vielleicht Vaccines oder so. Auf Platte allerdings ein wenig zu glatt produziert.
Dann kam erstmal Nebel. Viel, viel Nebel. Da freut sich das Fotografenherz, denn Nebel heißt, dass die Bilder gar nicht toll werden. Nebel im Luxor heißt eigentlich, dass man gleich wieder nach Hause gehen kann. Das wird nix. Bevor ich weiter auf klare Sicht hoffen konnte, ging es aber auch schon los. Brad Pitt hatte ich mir dann doch etwas anders vorgestellt. Naja, nett war er schon. Während des Fotografierens hat man da ja auch nicht sooo genau ein Auge drauf.
Aber dann. Was für ein Konzert. Von Lied zu Lied wurde die Band entspannter – schließlich war es, wie sie erzählten, das letzte Konzert der Tour. Man lächelte (aha! jetzt sehe ich es auch!) und feierte das Ende einer langen Reise. Merken: Der letzte Termin der Tour ist ein ganz besonderer.
Sänger Billy McCarthy hat sich so überwältigend die Seele aus dem Leib gesungen, dass bei der Zugabe sogar der Klomann raus kam, um nachzugucken, was da los war. Am Ende wollten sie gar nicht mehr nach Hause. Spielten noch ein Song, noch einen, holten Fans auf die Bühne, bedankten sich, hatten Pipi in den Augen, und umarmten noch einmal jeden einzelnen.
Schönes Konzert, kommt in die Top Ten des Jahres.