Batmobil

Du hast die Dark Knight Blue Ray Box Set Special Edition? Alle Batman-Action-Figuren und die Comics sowieso?
Dann solltest du dir vielleicht überlegen, ob du nicht auch ein paar Mark hierein investieren willst:

Jawoll, das Original Batmobil aus der ersten Batman-Serie. KAPOW!
Das Aktionshaus Barret-Jackson versteigert das gute Stück am 19. Januar. BOOM!
Und hier, da kann sich das komische Angeberteil von Herr Nolan mal eine Scheibe abschneiden:

„Gadgets include a nose-mounted aluminum Cable Cutter Blade, Bat Ray Projector, Anti-Theft Device, Detect-a-scope, Batscope, Bat Eye Switch, Antenna Activator, Police Band Cut-In Switch, Automatic Tire Inflation Device, Remote Batcomputer, the Batphone, Emergency Bat Turn Lever, Anti-Fire Activator, Bat Smoke, Bat Photoscope, and many other Bat gadgets. If needed, the Batmobile was capable of a quick 180° “bat-turn” thanks to two rear-mounted ten-foot Deist parachutes.“

ZORG!

Ich vermute mal jetzt ins Blaue, dass mein Budget nicht reichen wird, aber wie schön wäre das, damit über die Ringe zu cruisen.

(via Nerdcore)

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Filmklassiker im Kino

Köln hat seit ein paar Monaten ein neues Kino. Die Astor Film Lounge ist dort, wo früher einmal das Residenz Kino war und zwischenzeitlich komische Sachen beherbergt wurden, über die ich nicht sprechen möchte.
Wo Köln mit Kinos, auch guten, eigentlich reichlich ausgestattet ist, versucht es die Astor Film Lounge mit dem Konzept des „Luxus-Kinos“. Schicke Ledersitze mit eigenem Fußhocker, Kellner bringen Getränke an den Platz, Begrüßungsdrink, schick schick. Das ist nicht billig, im Vergleich zu normalen Wochenendepreisen im Kino aber nicht mal viel schlimmer. Ich war das erste Mal dort für The Dark Knight Rises, und bei so einem 2 1/2 Stunden-Film ist es wirklich schön, ihn nicht in 40 Jahre alten Sitzen überstehen zu müssen.
Seit einiger Zeit gibt es in dem Kino auch ein Klassik-Programm. Da gibt es Aufzeichnungen von Ballett und Oper und – jetzt alle aufpassen – Liveübertragungen aus der New Yorker MET. Das ist so toll, toll, toll.

Wie auch immer. Mein Highlight kommt nämlich erst jetzt: Jeden Sonntag um 11 Uhr wird ein Filmklassiker gezeigt. So ein Film, den man schon auswendig kennt und schon immer mal im Kino sehen wollte. Oder auch noch nie gesehen hat und dann gleich auf der großen Leinwand sehen kann. Jaja, alte Kopien, viel zu teuer, bla. Filme gehören ins Kino, verdammt. Es gab schon Der Pate, Vertigo, Für eine Handvoll Dollar, Hatari … und jetzt am Sonntag, haltet euch fest, wird der Trash ausgepackt: Barbarella.

Hach, so schön. Allein schon für 2 Szenen lohnt sich das:
– Jane Fonda zieht sich in der Schwerelosigkeit aus.
– Der Mann im Bärenpelz legt seinen Pelz ab und ist darunter genauso haarig wie vorher.

Also hin – Sonntag – 11 Uhr.

 

 

LitCologne 2013 – Programm ist da

Ich streng mich wirklich an, dass mein Bücherregal nur in moderatem Maß wächst – ich will ja auch irgendwann mal wieder umziehen und habe auch einen Kindle und überhaupt.
Als gestehende Bibliophile führt die folgende Nachricht also zum sofortigen Stillstand von allem, was ich gerade eigentlich zu tun habe: Das Programm der LitCologne 2013 ist da. Und zwar hier (als PDF).
Hach. Hoffentlich ist in der Woche im März nix anderes.
Ich bin jedenfalls bestimmt bei:
     12.03.2013 Dave Eggers und Daniel Brühl – Ein Hologramm für den König
     13.03.2013 Joey Goebel und Robert Stadlober ziehen der Partygesellschaft den Stecker raus
     16.03.2013 Kofi Annan und ein Leben in Krieg und Frieden (!!!)
     und gleichzeitig bei einer psychoanalytischen, musik- und filmtheoretischen Abhandlung von Dirty Dancing, jawoll.
Und woanders auch. Mensch. Ich spar‘ schon mal.

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Young Man and Girl Holding Books

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Konzerte im Dezember

Los geht’s, ist überschaubar:

03.12. Michael Kiwanuka, Gloria
04.12. The XX, Palladium
06.12. Yeasayer, Luxor
09.12. Locas in Love, Stadtgarten
11.12. Efterklang, Gebäude 9
14.12. Moneybrother, Luxor
29.12. Chilly Gonzales, Philharmonie

Die Orsons, 12.11.2012, Gloria

Die Orsons sind das, was Die Ärzte früher mal waren. Das behaupte ich jetzt einfach mal.
Die Orsons sind sehr melodisch, haben perfektes Mitsing- und Mitgröhl-Material, ohne zum Mallorca-Schlager abzurutschen, und hin und wieder finden sich dazwischen relativ provokante Texte. Auf ihren Konzerten spielen sie kleine Sketche zwischen ihren Songs und singen immer wieder eigene Versionen von aktuellen Pophits an. Ärzte.

Wo Die Ärzte aber leider immer mehr in die Is-mir-egalichkeit abrutschen und das Die Ärzte-Publikum doch schon schwer in die Jahre gekommen ist und bei Konzerten in großen Hallen lieber die Sitzplätze wählt, punkten die Orsons mit Energie und Frische. Sie sind pubertär und lepsch (wie man in Köln sagt), die Hälfte der Songs handelt vom Trinken und Feiern und davon, das Leben zu genießen. Dabei kommen so schöne Texte heraus wie diese:

„Sollten unsre Kinder irgendwann mal meckern ‚Früher war alles viel besser!‘ dann mein‘ sie damit jetzt.“
„Kein Foto und kein Video, kann festhalten was ich grade fühl.“
„Ich trink Vodka Apfel und drücke auf Apfeltaste+Z. (Rückgängig machen auf nem Mac), jedem den Gag erklärt: Check!“

Ganz ehrlich: Die Orsons sind eigentlich gar nicht meine Musik und auf das Konzert mitgekommen bin ich nur für Freunde. Am Eingang stand ich dann nicht auf der Fotoliste und konnte nur noch aus der Menge aus einer einzigen Position fotografieren. Der Abend ging mir also ganz am Anfang schon kräftig auf die Nerven.


Die Band und vor allem das großartige feiernde Publikum haben mich aber ganz schnell mitgerissen. Die Songs sind live sehr stark und das Publikum ist fast bis in die letzte Ecke mitgegangen – tanzen, springen, winken, singen, alles.
Als „Für immer Berlin“ fertig war und das Publikum ca. 10 Minuten alleine weiter sang, war das ein Gänsehautmoment auf der Bühne und in der Menge. Auch die Zugaben wurden durchgefeiert und anstatt müde zu werden, powerte das Publikum mehr und mehr.
Nach dem Konzert standen zwei der Jungs, einer war zu betrunken und einer hatte sich beim Stagediven schlimm den Kopf angehauen (generell Zeichen für äußerst gute Konzerte), noch bis 1 Uhr mit den Fans am Merch.

Also bitte: Sobald die Herren in eure Stadt kommen – hingehen und mitfeiern! Die spielen bestimmt nicht mehr lange in kleinen Hallen.

Tickets kaufen: Moneybrother

Ach, ich dachte ich hätte hier schon lange einen Aufruf zur aktuellen Moneybrother-Tour gestartet. Oh nein. Also jetzt aber bitte, strömt alle los und kauft die letzten Tickets weg.
Ich habe Moneybrother schon zweimal live gesehen und würde auch zu jedem Konzert gehen, wenn sie jeden Monat in Köln spielten.
Das neue Album ist schon seit September draußen. Ich habe es bisher nur mal angehört und werde es auf dem Konzert kaufen. Sänger und Kopf von Moneybrother Anders Wendin hat das Album als „Studiotour um die Welt“ angelegt und unter anderem in Südafria, England, Brasilien und den USA aufgenommen. Als Vorgeschmack und sehr unterhaltsamer Reisebericht gibt es auf YouTube zwei Webisodes dazu:

(faszinierend für mich übrigens, wie jemand Spaß am Packen haben kann – I hate it)