Nadine Shah: Love your dum and mad

NadineShah

Wenn Nick Cave und PJ Harvey ein Baby hätten… Das ist wohl der Vergleich, mit dem Nadine Shah zurzeit am meisten zu kämpfen hat. Aber wer sollte sich darüber schon ärgern? Dann hört man ein bisschen genauer hin und entdeckt noch viel mehr Nuancen – ein bisschen Florence Welch, ein bisschen Ellie Goulding vielleicht. Sie selbst spricht von Marianne Faithful und Nina Simone als Inspirationsquellen.

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Kanye West – Yeezus

Albumcover Yeezus

Zu Kanye Wests neuem Album „Yeezus“ hört man im Netz genau zwei Meinungen: Die einen finden es schrecklich, die anderen wunderbar innovativ. Das war zu erwarten. Was Kanye abliefert, ist nichts für den allgemeinen Chartshörer.

Dass er die Hiphop-Welt mit Experimenten überraschen und bereichern kann, hat er hinlänglich bewiesen. Bekannt ist Kanye West zudem besonders für kritische Position in seinen Songs. Heute inszeniert er sich allerdings lieber als Märtyrer, der von allen unverstanden vor sich hin grummelt. Weswegen genau lässt er dabei mehr und mehr offen. Gerne prangert er Rassismus an, schwelgt dabei aber im gepflegten Sexismus.

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Bleached – Ride your heart

bleached
Die allgemeine Retrowelle hält nun schon einige Jahre an. Robbie Williams sang Mr. Bojangels und plötzlich schossen die Swing-Bands aus dem Boden. Hätten Amy Winehouse oder Michael Kiwanuka uns so erfolgreich den Motown zurückbringen können, ohne die geweckte Retro-Sehnsucht? All die New Yorker „The“-Bands griffen sich die Musik von The Clash und Konsorten und modernisierten ihre Sounds. Und dann die 80er – puh. Wollten wir die wirklich zurück? Plötzlich waren da wieder Vokuhilas, Neon, und Schnäuzer…

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Team Ghost – Rituals

c/ Emma LeDoyen

c/ Emma LeDoyen

Auf das Cover von Rituals muss man schon einen zweiten Blick werfen. Vor schwarzem Hintergrund sitzen die fünf Band-Mitglieder da unscharf und weichgefiltert. Neben ihren Instrumenten sieht man Teile von Ritterrüstungen und andere Accesoires, die auch auf mittelalterlichen Gemälden zu Hause sein könnten. Das hebt sich düster von den Instagram-artigen Coverbildchen ab, die man sonst so sieht. Das Mittelalter – das ist mal richtig retro.

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Diamond Rugs, die man sofort live sehen möchte

Diamond rugs2

Eine Superband ist nicht nur super, sondern eine Band, deren Mitglieder sich aus anderen Bands zusammengetan haben. Wieder was gelernt.
Bei den Diamond Rugs, die am Freitag ihr erstes selbstbetiteltes Album herausgebracht haben, handelt es sich um genau so ein Projekt. Die Band setzt sich aus Mitgliedern von Deer Tick, Black Lips, Los Lobos, Dead Confederate und Six Finger Satellite zusammen. Und sie haben sich ganz offensichtlich in Bierlaune gefunden.

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