The Vaccines, 13.10.2015, Luxor

Tja, was war das denn? The Vaccines im Luxor, so wie man sich ein richtig Rock’n’Roll-iges Konzert so vorstellt: 2m Sicherheitsgraben, damit die Fans nicht die Bühne stürmen, und fotografieren darf man darin nicht, weil Fotografen schon von Natur aus ganz gefährlich sind. Rockbands müssen dann auch 30 Minuten zu spät kommen, weil hey! Und dann, ganz wichtig, mit dünnem Stimmchen und poppigem Geschrammel die Hits anspielen.
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Tickets kaufen: The Vaccines

Die Vaccines habe ich vor langer, langer Zeit schon einmal fotografiert (und nicht gut, es war viel zu dunkel). Da war gerade ihr Album „What did you expect from The Vaccines?“ erschienen und ich ganz begeistert von dem Song „Wrecking Bar“. Ein netter Abend im Luxor war das, bei dem ich versucht habe, meine Kamera trotz wildem Gepoge still zu halten.
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Schlimmes Licht bei The Drums und The Vaccines

Oft bin ich auf Konzerten, für die ich auch ohne Akkreditierung sofort Karten gekauft hätte. (Und normalerweise kaufe ich dann fleißig Merch, um das wieder auszugleichen, ich bin ein guter Mensch.) Bei solchen Konzerten will ich natürlich unglaublich wunderbare Fotos machen. Weil ich aber tendenziell Musik höre, die nicht in den üblichen Charts ist, sind diese Konzerte auch oft in kleinen Schrammelclubs, bei denen ich mich durch die Menge kämpfen muss und/oder das Licht mich wahnsinnig macht. 2011 schlug mein Herz unter anderem für The Drums und The Vaccines. Und obwohl die Locations, also das Gebäude 9 und das Luxor ganz ok waren, hat das Licht mich hier doch im Stich gelassen. Hach.

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Konzerte in Köln (10/2018)

Ok, ok, ich bin wieder ein bisschen spät dran für den Oktober, aber mit der Photokina und den Konzerten, auf die ich jetzt schon gehe, und den Bildern, die noch auf meiner Festplatte warten, hatte ich auch schon einiges zu tun. Der Herbst ist mal wieder voll, so richtig voll. Da müssen Entscheidungen getroffen werden! Hier also die lange Liste ohne viele Worte.
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We are Augustines, 14.10.2012, Luxor

We are Augustines  sind eine Band, die mir in letzter Zeit seltsamerweise ausschließlich von männlichen Freunden empfohlen wurde. Ich habe sie mir auf Spotify angehört und fand sie gut. Ich bin also zum Konzert, ohne die Band so richtig gesehen zu haben. Das viel mir allerdings erst auf, als ich mich in einer Schar hübsch zurecht gemachter junger Damen wiederfand. Mooooment. Was war denn hier los? Ich erwartete eigentlich halbwegs düstere Gitarrenriffs, Jeansjacken, Bier, und weniger schmachtende Mädchen, die ihren Lippenstift nachzogen.
Zufällig habe ich einen befreundeten Fotografen dort getroffen (hallo Dirk!) und er hat mich aufgeklärt: Der Sänger sieht aus wie Brad Pitt, sagen sie, so ein bisschen, wenn er lächelt. Alle Frauen fliegen jedenfalls auf ihn. Aha. Und warum sagt mir das keine vorher!? Da bereite ich mich schön vor mit Musikhören und scheine diese äußerst wichtige Nachricht verschlafen zu haben?!
Als erstes durften wir uns aber die Vorband ansehen: Go back to the Zoo. Der Name geht ja so. Die Band hat mir allerdings sehr gut gefallen. Von denen würde ich mir auch ein ganzes Konzert ansehen. So ein bisschen früher New York Punk, mit ein bisschen Neuem – vielleicht Vaccines oder so. Auf Platte allerdings ein wenig zu glatt produziert.
Dann kam erstmal Nebel. Viel, viel Nebel. Da freut sich das Fotografenherz, denn Nebel heißt, dass die Bilder gar nicht toll werden. Nebel im Luxor heißt eigentlich, dass man gleich wieder nach Hause gehen kann. Das wird nix. Bevor ich weiter auf klare Sicht hoffen konnte, ging es aber auch schon los. Brad Pitt hatte ich mir dann doch etwas anders vorgestellt. Naja, nett war er schon. Während des Fotografierens hat man da ja auch nicht sooo genau ein Auge drauf.
Aber dann. Was für ein Konzert. Von Lied zu Lied wurde die Band entspannter – schließlich war es, wie sie erzählten, das letzte Konzert der Tour. Man lächelte (aha! jetzt sehe ich es auch!) und feierte das Ende einer langen Reise. Merken: Der letzte Termin der Tour ist ein ganz besonderer.
Sänger Billy McCarthy hat sich so überwältigend die Seele aus dem Leib gesungen, dass bei der Zugabe sogar der Klomann raus kam, um nachzugucken, was da los war. Am Ende wollten sie gar nicht mehr nach Hause. Spielten noch ein Song, noch einen, holten Fans auf die Bühne, bedankten sich, hatten Pipi in den Augen, und umarmten noch einmal jeden einzelnen.
Schönes Konzert, kommt in die Top Ten des Jahres.