Savages, 20.11.2013, Gebäude 9

Savages live in Cologne

Als ich um ca. halb 9 Uhr im Gebäude 9 ankomme, stehen fast alle Besucher an der Bar, im Vorraum oder der eisigen Kälte. Meine Trödeligkeit und die Bahnverspätung kommen mir also ausnahmsweise mal zugute, denn die Vorband ist schlecht. Macht Krach. Aber nicht die gute Sorte.
Beim Umbau füllt sich die Halle dann schnell. Krach gibt es weiterhin: Im Hintergrund umhüllt uns bassiges Gewummer, um die Zeit zu überbrücken. Zusätzlich gibt es Nebel, toll, der Traum jedes Konzertfotografen (nicht). Das Publikum ist überraschend alt, scheinbar alles Metaller, ausnahmsweise treibe ich den Altersdurchschnitt wohl mal nach unten. Der Männeranteil überrascht mich übrigens auch, das sind bestimmt 80%.

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credit by Vrederick

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Eine Single hat es gebraucht, um Saveges in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Die Musikpresse ist begeistert, das Publikum will mehr von den 4 Frauen aus London sehen.
Über „Flying To Berlin/Husbands“ schrieb der Guardian: „Man fühlt sich daran erinnert, wie es gewesen sein muss, als die Debütalben solcher Bands wie Public Image Ltd, Siouxsie and the Banshees, Magazine und Joy Division veröffentlicht wurden und man deren ungehörige Kraft erstmals spürte.“

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Gorillaz im Palladium

Schaute man sich vorgestern Insta-Storys von Musikpresse, Bloggerei oder in der Nähe beheimateter Bands an, ging es eigentlich nur um eine Sache: die Gorillaz sind in der Stadt. In Köln stellt die Band um Damon Albarn ihr neues Album „Humanz“ in einer exklusiven Show vor, die dank Telekom und Elektronik Beats live in 360° ins Netz gestreamt wurde. Karten für das Spektakel gab es nicht zu kaufen, die konnten nur gewonnen werden. Ich hatte bei der StadtRevue Glück. Danke dafür!
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Gute Fotos auf Konzerten: 10 Tipps zum Fotografieren mit dem Smartphone

The 1975 live in Köln

Auf Konzerten dominiert immer mehr ein Bild: Smartphones in der Luft. Das geht mittlerweile so weit, dass z.B. Savages auf ihren Konzerten darum bitten, das Fotografieren zu lassen.
Ich bin ja nun relativ oft auf Konzerten und kann das Klischee bestätigen. Immer mehr Zuschauer haben das ganze Konzert über das Handy in der Hand und filmen oder fotografieren, nur um nach jedem Bild enttäuscht auf ihr Display zu gucken (und dann doch weiter zu machen).
Mit dem Smartphone im Dunkeln bei den ganzen Scheinwerfern gute Bilder zu machen, ist wirklich nicht einfach. Da hilft auch oft die beste Kamera nicht.

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