Boots Electric 2012

Bei mir herrscht grade ein wenig Konzertflaute. Eigentlich wollte ich heute bei DIE ANTWOORD fotografieren, aber ich Doofsack habe viel zu spät angefragt. Selbst Schuld. Da grade c/o Pop ist, dachte ich, finde ich sicher schnell etwas anderes schönes. Und jaaaaaaa: Heute spielen Kakkmaddafakka. Hätte mich ja noch mehr gefreut, wenn die nicht erst um zwölf anfangen würden. Ich bin doch alt und muss morgen arbeiten, Mensch!
Aber vielleicht wage ich es ja doch noch. Mal sehen wie müde ich nachher bin.

Damit es aber in der Zwischenzeit mal wieder ein bisschen was zu gucken gibt – schließlich ist ja Content King, lernen wir in jeder guten SEO-Schule – habe ich ein paar Fotos vom letzten Boots Electric Konzert herausgesucht.
Wer eine kurze Erklärung braucht: Boots Electric ist das Soloprojekt von Mr. Jesse Hughes, seineszeichens Sänger und Gitarrist von den wunderbaren Eagles of Death Metal. Jawoll. Das klingt noch genauso rocknrollig, haut aber noch viel mehr Funk rein und überhaupt.
Das Album Honkey Kong hat ein paar fantastische Songs dabei, meine liebsten sind das Boots Electric Theme und Speed Demon. (Sofort anhören!)

Wie auch immer, das Konzert im kleinen Kölner Gloria war eines der besten, die ich dieses Jahr gesehen habe. Zum Fotografieren zwar ein wenig schwierig, denn es gab keinen Graben und die Menge um mich herum hat getobt als wäre das das letzte Konzert der Welt, aber genau so muss das sein. Die meiste Zeit konnte ich die Kamera nur ungefähr in die richtige Richtung halten und hoffen.

Und obwohl Jesse an dem Abend wirklich richtig krank war, das Konzert eigentlich absagen sollte und was weiß ich was genommen hat, damit er das durchhält, haben wir nicht nur die Boots Electric Songs, sondern auch noch eine ganze Reihe Eagles of Death Metal bekommen. Ich werde also ab jetzt behaupten, die Eagles of Death Metal im Luxor gesehen zu haben. Yeah!

Nun gut, ich kann versichern, dass ich nach kurzer Zeit völlig kaputt war und mir alles weh tat, aber gelohnt hat es sich für alles.
Hie die Fotos:

#Concert-Tag – 10 Fragen über Konzerte

Ich bin auf Konzertentzug. Ein schlimmer Fall von eingeschlafen Füßen, zu wenig Krach und Staub auf der Kamera. Aber ich habe keine Zeit für Festivals und in Köln ist nichts los. Damit das Thema nicht ganz aus dem Blog verschwindet, mache ich hier mal was ganz Bloggiges: einen Tag! Das ist so etwas wie eine Fragerunde zu einem bestimmten Thema, die man für sich selbst beantwortet (und weitergeben kann). So Zeug aus dem Internet. Hier also #TheConcertTag, gefunden auf YouTube bei Abby Williamson, frei übersetzt von mir.
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Die besten Konzerte 2012

Baaaaah. Best-of-Listen sind so schlimm.
Obwohl, manchmal entdeckt man auf denen ja doch noch etwas. Deshalb lese ich auch gerne Beste-Songs- oder Beste-Alben-Listen.

Na gut, hier also meine ganz persönliche „Die besten Konzerte des Jahres“-Liste. Das war gar nicht so einfach, denn dieses Jahr war wirklich überdurchschnittlich gut. Da waren einige Bands dabei, die ich mir immer ansehen wollte und auf die ich schon lange gewartet habe, und auch ein paar Bands, von denen ich mir jedes Konzert ansehen würde, auch wenn sie jeden Monat vorbei kämen. Unter meinen Top-Platzierungen sind dann aber eher die Bands gelistet, die mich wirklich überrascht haben.

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Vorband Love

Vorbands. Ja, genau – Vorbands. Das ist ja auch so ein Thema. Eigentlich versuche ich immer, die Vorband auf einem Konzert auch mitzubekommen. Oft sind die eigentlich ganz gut, gelegentlich richtig richtig schlecht, die meiste Zeit aber kann man sich schon nach dem Konzert nicht mehr so richtig an die Vorband erinnern, wenn man nicht beschließt, noch beim Merch vorbei zu schauen.

Viele Zuschauer hören sich ein Paar Takte der Vorband an, um dann doch noch mal schnell draußen eine rauchen zu gehen oder sich noch ein Bier zu holen. Und bei manchem anderen ist da dieser Gedanke: Was, wenn die mal ganz ganz groß werden? Sagen zu können: „Ich habe [hier supercoole Band einfügen] ja schon live gesehen, als die als Vorband von [hier irgendwen eintragen, der eine supercoole Vorband haben könnte] waren!“ Ha! I listen to bands that don’t even exist yet.

Hier ein paar der Vorbands, von denen es sich gelohnt hat, Bilder zu machen:

Ahzumjot (Support für Gym Class Heroes)

Astairre (Support für Kasabian)

Elle King (Support für Of Monsters and Men)

Weekend (Support für The Kills)

Kids at the Bar (Support für The Sounds)

Ghost Poet (Support für TV on the Radio)

Admiral Black (Support für Boots Electric)