Ilgen-Nur (im Bumann & Sohn und auf der c/o pop)

Das müsst auch ihr zugeben: Wer zur Titelmelodie von Twin Peaks auf die Bühne einmarschiert, den kann man eigentlich nur gut finden. Im ausverkauften Bumann & Sohn auf ihrer ersten eigenen Tour beweist Ilgen-Nur uns allen, das auch deutsche Künstlerinnen slackern können.

 

Bitte nicht wundern – die Fotos, die ihr hier seht, sind nicht aus dem Bumann & Sohn. Die habe ich im Mai beim c/o pop Festival im Büze in Ehrenfeld von Ilgen-Nur gemacht, aber bisher noch nicht hier veröffentlicht. Wie praktisch, dass sie jetzt wieder in Köln vorbei schaute, auf ihrer ersten eigenen Solotour zum Album „Power Nap“.

 

 

Das Bumann war wie schon erwähnt voll, weil hoffentlich endlich alle Leute mitbekommen haben, wie gut Ilgen-Nur ist. Ein bisschen Grunge, ein bisschen Pop, ganz viel Slackerei. Das lief immerhin schon mal im Radio: mit „Cool“ oder „Easy Way Out“ zum Beispiel. Und wer Kate Nash oder Courtney Barnett mag, wird das hier erst recht mögen.

 

 

So ernst und kühl, wie sie sich gerne in der Presse gibt, ist sie live übrigens nicht wirklich. „Sorry, wenn das komisch rüber kommt, aber wenn mich was nervt, dann sag ich das.“ Love that. Auch sonst wird sie im Laufe des Konzerts, wenn die Nervosität ein wenig abfällt, immer redseliger und erzählt uns, wie einzelne Songs entstanden sind. (Im Grunde: bad breakups ergeben gute Songs)

 

 

Ach ja, selbst die Vorband hat mir an dem Abend wirklich gut gefallen – schaut euch mal Monako aus Hamburg an.

 


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