Interpol im E-Werk

Ich merke schnell, dass all die Leute nicht unbedingt wegen des tollen Sounds hier sind. Irgendwie passt hier etwas nicht im E-Werk, jedenfalls da, wo ich stehe. Der Sound geht gerade so, sag ich mal. Das Besondere bei Interpol ist aber eh die Atmosphäre, und dafür gibt es 100 Punkte.

 

Interpol hört sich so ganz generell am besten an beim Spazieren in der Dämmerung. Das mag ein bisschen platt sein, aber wahr. Genau so geht das im E-Werk natürlich nicht, aber dafür ist es dunkel, und ab und zu gibt’s Punktlicht, das aussieht wie ein Sternenhimmel. Für die Romantiker!! Und auf der Bühne stehen fast unbeweglich die Herren in Schwarz.

 

 

Das ist kein Konzerte voller Höhepunkte und strategisch platzierter Singles. Es ist wie Interpol selbst eine Atmosphäre, die sich durch das E-Werk zieht, von der man Teil sein möchte. Wir tanzen, wir schieben uns durch den Raum. Auf der Bühne passiert außer der Lichtshow nicht viel, trotzdem fühlt sich alles richtig an.

 

 

Na gut, bei „The Rover“ freue ich mich dann doch noch ein bisschen mehr als bei anderen Songs. Und bei „Evil“. Und bei „If you really love nothing“. Wenn ich mir die Setliste so im Nachhinein angucke, freue ich mich fast noch mehr, das alles live gesehen zu haben.

 


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