Abay und Giirl im Artheater

Ich mag Konzerte, wenn sie so entspannt sind wie dieses hier. Es wird endlich wieder ein bisschen wärmer in Köln und eine kleine Gruppe Musikfans findet im Artheater zusammen. Erstmal im Biergarten, klar, am liebsten würden wir alle draußen bleiben, dann an der Bar, dann zieht es uns vor die Bühne. 

Ich bin wie (fast) alle hier für Abay da, deren Ruf als unglaublich gute Liveband ihnen schon seit langer Zeit vorauseilt, und die mich in dieser Hinsicht auch nicht enttäuschen. Nur beim Licht, jaja, da gibt es wirklich alle Abzüge, die möglich sind. Nebel und Dunkelheit und ein Hauch von Blau bei den ersten drei Songs? Hätte ich das gewusst, hätte ich die Kamera zu Hause gelassen. Was ihr hier seht, ist alles, was ich retten konnte. 

Bevor Abay aber die Bühne betreten: Giiiiiiiiiiiiiirl! What was that? Ganz viel Vorband-Love für diese großartige Kölner Band. Ich muss zugeben, bisher hatte ich nur mal auf Spotify in deren Musik reingehört und fand’s höchstens ok. Live waren die so gut, dass das Publikum nach ihrem Set laut nach einer Zugabe verlangte und sie auch bekam. Wann ist euch das bei einer Vorband das letzte Mal passiert? Meine große, große Empfehlung also: Giirl live. Gern geschehen.

Nach dieser Welle an Energie und Lautstärke kamen Abay leider erstmal ein bisschen zu entspannt beim Publikum an. Im Vergleich zu den zwei jungen Wilden davor sah die Band auch nicht allzu glücklich aus heute Abend auf der Bühne zu stehen. Das änderte sich aber mit jedem Song mehr. Als Fotografin ärgert mich das zwar, aber die Dunkelheit passte. Das war solide, das war ehrlich und kein Hype. Da war es auch nicht schlimm, sich zwischendurch mal an die Bar zurückzuziehen. Alles also ganz entspannt und wie ich es mag.

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