The Streets in der Live Music Hall

Ich dachte, ich könnte hier ein neuen Punkt meiner nicht ganz realen Bucket List abarbeiten. Dann war es bei The Streets in der Live Music Hall aber so chaotisch und voll, dass ich nur von den ersten paar Songs berichten kann. Dafür gibt’s Fotos. 

Wenn die Live Music Hall aus allen Nähten platzt, ist auch für die Fotografen meist mehr Hektik angesagt als nötig. Wir müssen dann brav draußen vor der Pommesbude warten, bis wir reingelassen werden und nach unseren drei Songs auch schnell wieder verschwinden. (Sich nicht selbst durch die Menge kämpfen müssen, ist ja ganz nett – wenn man nicht vor der Türe vergessen wird.)

Bei The Streets hätte ich den Abend dann doch lieber im Publikum verbracht anstatt wild hinter der Bühne herzulaufen. Die Leute hatten Bock auf Mike Spinner, und auch wenn er sich nicht gleich anmerken ließ, hatte der auch Bock auf sie. Das muss man dem Mann lassen: Selbst mit Händen in den Hosentaschen und unbewegter Miene geht von ihm genug Energie aus, um mich auch im Graben schwofen zu lassen, obwohl ich ja eigentlich auf den Auslöser drücken sollte. 

Schon bei den ersten paar Songs, die ich sehen durfte, unternimmt Mike Spinner seinen ersten Ausflug ins Publikum, stellt sich auf einen Monitor, um alles sehen zu können und turnt auf dem Absperrgitter herum. Da will man am liebsten gleich mitmachen. 

„Let’s push things forward“ war richtig gut und auch die anderen Songs, die ich noch neben der Bühne hören konnte, weil sich kurz keine Sicherheitskraft fand, die mich durch den Backstage-Bereich begleiten konnte, mochte ich live sehr. „Blinded by the lights“ und „Fit but you know it“ habe ich jetzt leider noch immer nicht sehen können. Das bleibt ein wunder Punkt in der Bucket List.

Würde ich noch mal zu The Streets gehen, um sie dieses Mal tatsächlich zu sehen? Ganz sicher.

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