Marsimoto im Palladium

Marsimoto im Palladium

Endlich ist es wieder so weit. Das ist tatsächlich mein erstes Konzert in diesem Jahr, und wo könnte ich besser meine „Sucht“ wieder aufnehmen als bei Marsimoto im Palladium. Fast 4000 Fans vernebeln schon vor Beginn die Schanzenstraße und nach einem kleinen DJ Gig von Dead Rabbit als Support erscheint endlich die große neonfärbende Maske auf der Bühne. 

Wir starten mit „Verde“ und wie zu erwarten viel, viel Nebel. Fotografieren ist übrigens gar nicht so einfach, wenn man hustend und blind im Graben steht. Das Publikum stört das nicht – die produzieren selbst genug davon. Wie schon beim letzten Mal geben die Sicherheitskräfte gleich zu beginn auf, Rauchen ist heute erlaubt. 

Mit „Photoshop“, „Wellness“ und „GoPro“ macht Marsimoto schon ganz am Anfang klar, dass heute Abend gefeiert wird. Er rast von Bühnenseite zu Bühnenseite, verschwindet im Nebel und animiert das Publikum, schon jetzt alles zu geben. Nach meinen Fotos finde ich einen Platz recht weit vorne am Rand der Halle, von dem aus ich das recht gut beobachten kann. Die Leute heben vom Boden ab und können nicht mehr still stehen. Ich mache gleich ein paar neue Freunde.

Weniger wild wird es im Laufe des Konzerts nicht, es gibt sogar ein Outfitwechsel (denn wir warm muss es unter diesem Kostüm eigentlich sein?!). Ich habe Spaß von vorne bis hinten, auch wenn ich wie beim letzten Mal das Gefühl habe, dass das etwas „eintönige“ Thema nach und nach doch ein bisschen ausfranst. Trotzdem: zwei Stunden Konzert gehen rum wie nix. Die Leute sind zwar drupp, aber so viel angenehmer als die besoffenen Dude-Gruppen, auf die ich sonst gelegentlich auf Konzerten stoße. Alles in allem also ein sehr. gelungener Auftakt in mein Konzertjahr. 

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