Zugezogen Maskulin auf dem Open Source Festival

Da sind sie wieder. Letztes Jahr eines der Besten Konzerte, dieses Jahr im CBE in Köln sicher wieder ganz oben mit dabei. Und jetzt eben auch mal auf einem Festival.

Das Problem an einem Festival-Publikum ist ja, dass da ganz viele Leute sind, die die Band auf der Bühne nicht kennen. Das kann positiv sein, denn dann lernen sie sie kennen. Das kann aber auch die Stimmung verwässern, denn wer nicht so viel Interesse hat, steht halt rum und hört nur halb hin.

 

 

Bei Zugezogen Maskulin gab es erst einmal ein wenig Verwirrung. Die beiden Herren haben den Soundcheck gleich selbst gemacht und dabei schon mal ein kleines Konzert angefangen – inklusive Sprung in die Menge. Richtig los ging es dann erst ein paar Minuten später.

Und wie es dann los ging. Zugezogen Maskulin haben zum Glück genug Fans dabei gehabt, dass es sich vorne anfühlte wie in einem kleinen Club. Genauso warm war es ja schon mal. Und laut! Das Publikum war textsicher.

 

 

Weiter hinten und an den Seiten sah das ganze zwar genauso gut aus, wurde aber, wie ich schon befürchtet hatte, recht zwiespältig aufgenommen. Wer Zugezogen Maskulin nicht kannte, hatte entweder viel Spaß an den ironischen Texten oder hat sie nicht verstanden. Eine Lady erzählte mir nachher, dass sie es gar nicht gut fände, wenn „so politische Bands auf dem Festival sind“. Besonders, wenn sie so „gegen Ausländer singen“. Mpfh. Leider falsch verstanden. Ich habe sie aufgeklärt, dass es hier genau um das Gegenteil geht, so richtig überzeugt war sie aber nicht.

 

 

Wie dem auch sei. Das war wie immer großartig. Live können Zugezogen Maskulin alles. Und weil ich die beiden jetzt endlich mal tagsüber auf dem Open Source Festival sehen konnte und die Kamera im Anschlag hatte, gibt es auch richtig viele gute Fotos.

 

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