Gelesen im Februar (2018)

Dieser Monat war für mich in einem Schwups vorbei. Dass ich überhaupt ein Buch geschafft habe, wundert mich schon ein bisschen. Work, work, work, mit netten Menschen durch die Stadt streifen und dann hat mich auch diese nette Erkältung erwischt. Fast zwei Wochen nichts tun, ich konnte nicht mal lesen, weil jeder Satz mich gleich wieder verlassen hat und ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Deshalb das hier: ein Buch noch mal lesen, von dem ich weiß, das ich es mag, ein Jugendbuch, eine Graphic Novel und ein einfaches Sachbuch.

 


(Die Titel sind als Affiliate-Links zu Amazon verlinkt. Dazu habe ich „normale“ Links zu den Verlagen eingefügt.)


 

Ready Player One – Ernest Cline

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Der Film steht in den Startlöchern und das Buch hat mir vor ein paar Jahren richtig gut gefallen. Also habe ich es noch mal gelesen (und gehört – das Hörbuch auf Spotify ist auch gut, gesprochen von David Nathan). Die Welt in Ready Player One ist noch immer großartig! Wenn man es anfängt, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe hier schon mal einen ganzen Buchtipp dazu geschrieben.

 

 

This Savage Song – Victoria Schwab

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Für meinen Trip nach München gab‘s dann ein schnelles Buch für Zwischendurch. This Savage Song ist ein Fantasy-Jugendbuch und genau das, was man sich davon erwartet. Die Prämisse: Wenn Menschen Verbrechen begehen, entstehen dadurch Monster. In einer geteilten Stadt haben sich zwei verschiedene Arten entwickelt, damit umzugehen. Im Norden zahlen die Menschen Schutzgeld, um von dem unheimlichen Gangsterboss beschützt zu werden. Im Süden werden die Monster und deren Schöpfer gejagt. In dieser Situation treffen sich, tada, Sohn und Tochter der Bosse, jaja. Ich hätte gerne noch mehr über die Situation und die Monster an sich gelesen, denn das war wirklich kreativ und auch stimmungsvoll gelöst. Trotzdem ist das Buch gar nicht so schnulzig wie man denken könnte und stellenweise sogar recht brutal. Für Fantasy-Fans ist es ein nettes Buch für Zwischendurch (und gerade für 1 € bei Amazon als Kindle).

 

 

Weltgeschichte to go – Alexander von Schönburg

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Leider war das Buch hier eher nix – eher ein verwirrter Spontankauf. Ich lese gerne mal Bücher zur Weltgeschichte und suche immer welche, die Themen ganz einfach aufbereiten. (Sehr gut ist zum Beispiel „Eine Weltgeschichte für junge Leser“ http://amzn.to/2oQSlXt). Ich frag mich allerdings, für wen dieses Buch hier sein soll? Wer sich mit Geschichte auskennt, wird die Themenzusammenstellung eher seltsam finden – der Autor springt von hier nach da, will über ein Thema schreiben und schweift dann doch ab. Wer wirklich etwas lernen will, versteht sicher nur Bahnhof. Die „Bestenlisten“, mit denen er zu verschiedenen Themen die Kapitel beendet, scheinen auch zufällig ausgewählt. Dazu zieht sich durch das Buch ein konservativ-belehrender Ton: andauernd müssen „westliche Werte“ gerettet, Globalisierung vorangetrieben und das Christentum gepriesen werden. Da gibt es definitiv bessere kompakte Geschichtsbücher.

 

 

Ein Vertrag mit Gott – Will Eisner

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Wieder was gelernt: ‚Ein Vertrag mit Gott‘ war die allererste Graphic Novel (die so genannt wurde) und kam 1978 heraus. Das Buch besteht aus mehreren kurzen Geschichten rund um die Bewohner eines Mietshauses in der Bronx in New York in den 1930ern. So gut wie alle sind jüdische Migranten. Ich mochte den Ton des Buches sehr, diese zeitlosen Einblicke in das Leben der Einwanderer. Im zweiten Teil des Buches wird die Geschichte des Miethauses selbst erzählt – Geschichte wiederholt und wiederholt sich und immer gibt es die Angst vor dem Neuen und Fremden. Bis auf ein paar Stellen, die heute eher problematisch sind, mochte ich das Buch sehr.

 


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