Phoenix im E-Werk

Kann ich hier kurz erwähnen, wie großartig die Vorband war, die Phoenix heute mit ins E-Werk gebracht haben? Parcels sind genau die Art von Weirdos, von denen wir nicht genug haben können. Wie die Enkel der Bee Gees wirbeln sie über die Bühne, den Auftritt hätten wir fast eins zu eins in jeden Wes-Andersen-Film übernehmen können. Im November sind sie übrigens alleine auf Tour.

Der Auftakt zum Konzert war also schon mal mehr als großartig. Und nach kurzer Umbaupause wird ein Backdrop auf die Bühne gefahren, bei dem selbst die erfahrensten Konzertgänger um mich herum staunen. Ein schräg angebrachtes Spiegelsystem wirft je nachdem wo man in der Halle steht unterschiedliche Reflexionen zurück. Weiter vorne kann das Publikum sich selbst mit der Band zusammen beobachten, weiter hinten schaut man mehr von oben auf das Geschehen und sieht den Bühnenboden, der auch Farben und Bilder an die Wand wirft.



Das ist der Wahnsinn! Leider kann ich das mit der Kamera von vorne nicht mal ansatzweise einfangen. Mal sehen, ob ich ein paar gute Bilder auf Instagram finde:


 

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Das ganze Spektakel soll aber keinesfalls vom wirklich fantastischen Auftritt der Band ablenken. Ich hatte bei Phoenix ja eher ruhige Töne und ein bisschen Fußwippen erwartet, ein bisschen easy listening, und so richtig weiß ich gar nicht warum. Das war allerdings eine Party auf der Bühne! Großartig! Und Sänger Thomas Mars sucht sogar noch den Kontakt zum Publikum und fühlt sich dort vor der Bühne sichtlich wohl. Endlich Phoenix live gesehen? Häkchen dran. Und gerne wieder.

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