Kölner Konzertsäle: Luxor

Das Luxor gibt es gefühlt schon immer, auch wenn es zwischendurch mal Prime Club hieß. Da es mitten im Kwartier Latäng liegt, gehört es zum Kölner Feierinventar und das Publikum ist wild gemischt – je nach Veranstaltung. Konzerte im Luxor mag ich sehr gerne, weil es relativ klein ist (so 500 Leute passen rein) und die Stimmung dementsprechend unmittelbar auf die Künstler trifft. Die Leute an der Bar und die Securities sind auch immer nett.

Manchmal wird es im Luxor richtig eng, aber selten so, dass man sich unwohl fühlt. Seit einiger Zeit gibt es leider bei manchen Konzerten „Sicherheitsabsperrungen“ vor der Bühne – das nervt die Zuschauer, weil da locker 1-2 Meter Raum fehlen, und mich, weil die sich nicht entscheiden können, ob Fotografen da rein dürfen oder nicht.

 

Anfahrt und Parken

Parken ist bei allen Orten in der Kölner Innenstadt so ein Thema, nennen wir es „nahezu unmöglich“. Freiwillig würde ich mich selbst nie in ein Auto setzen, um da hin zu fahren, aber wenn ich mich dann doch mal auf den Beifahrersitz geschwungen habe, haben wir auch einen Parkplatz gefunden. Am besten klappt es je nach Wochentag irgendwo in der Moselstraße – da gibt es von der Anzahl her jedenfalls die meisten Parkplätze. Ansonsten könnte es in den Nebenstraßen stadtauswärts klappen. Am Zülpicher Platz gibt es übrigens auch noch ein Parkhaus, habe ich gehört.
Profis reisen trotzdem mit der Bahn an. Entweder mit der U-Bahn bis Barbarossaplatz oder von ein bisschen weiter bis zum Bahnhof Köln-Süd. Von beiden Stationen ist es nicht weit zu Fuß.

luxor koln

 

Tickets und Konzerte

Karten für Konzerte und Partys kann man „theoretisch“ auch auf der Homepage des Luxor kaufen. Bei Konzerten wird man da gleich zu Kölnticket weitergeleitet, bei Partys passiert gar nichts. Naja, dann kauft ihr die halt an der Tür wie normale Menschen.
Fotografiert habe ich im Luxor schon so unterschiedliche Acts wie Bombay Bicycle Club, The Dø oder Moneybrother. Und öfter als gedacht können regelmäßige Luxor-Besucher von sich behaupten „Ach, die habe ich ja schon im kleinen Club gesehen!“, wenn die Band schon im Palladium spielt. (Of Monsters and Man! The 1975!)

Konzerte im Luxor sind für normale Besucher bis auf kleine Einschränkungen eigentlich recht angenehm. Am besten ist es immer gleich vorne an der Bühne, quasi im „Innenraum“, denn wenn es voll wird, sieht man von noch etwas und hier wird auch getanzt. Wer eher der Barsitzer ist, kann auch da Spaß haben. Die Bar ist ein bisschen erhöht und, naja, da gibt’s Bier. Bei richtig vollen Konzerten steht man auch schnell mal im Gang rum, was auf jeden Fall der schlechteste Platz ist – hier sieht man nichts, es ist voller als überall sonst (ja, auch vorne), man kommt schlecht an Getränke und auf keinen Fall aufs Klo. Das Klo ist nämlich, und das ist anstrengend, links neben der Bühne. Man muss sich also relativ weit vorkämpfen, um vor dem Innenraum links abzubiegen. Dafür sind die Toiletten immer sauber, der Klomann ist sehr freundlich und gelegentlich trifft man dort im Vorraum auch den Support oder einzelne Bandmitglieder selbst.

Wer seine Sachen an der Garderobe abgibt, muss nach dem Konzert natürlich noch warten und sollte bitte nicht mit der Schlange den kompletten Ausgang blockieren. Das dauert, aber bevor ihr mit dem Wintermantel auf der Tanzfläche steht, bitte alles abgeben. Der Platz ist übrigens begrenzt – wer spät ist, hat Pech gehabt. In den wärmeren Tagen des Jahres kann man sein Jäckchen aber auch vorne über Geländer etc. legen.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Im Luxor ist es auf Konzerten verdammt laut. Bitte denkt an Gehörschutz, besonders, wenn ihr ganz vorne neben einer der Boxen steht.

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Programm

Das komplette Programm des Luxors findet ihr hier: Programm. Darunter sind die Konzerte meist unter der Woche und die Partys am Wochenende. Mit letzterem kenne ich mich persönlich nicht so aus, erinnere mich aber an Werbung für diverse Ü-Partys und Themenpartys im Club.

 

Nach dem Konzert

Theoretisch kann man nach einem Konzert natürlich gleich im Luxor bleiben, sofern danach noch eine Party im Programm steht. Wenn nicht, ist die Abendgestaltung an dieser Stelle in Köln nicht schwer: an Bars empfehle ich das Stereo Wunderland gleich gegenüber oder das Blue Shell um die Ecke (hier aber bitte vorher checken, ob da auch gerade ein Konzert ist). Links die Straße runter ist die Zülpicher Straße mit Fressbuden, Bars und was auch immer. Wer ein bisschen netter Essen will (dann wahrscheinlich eher vor dem Konzert), kann ins La Barra (Tapas, Wein, Cava), zu Oma Kleinmann (Schnitzel) oder zu 485 Grad (Pizza) gehen. Aber wie gesagt, da in der Ecke gibt es alles.

Wer von weiter kommt und ein Hotel sucht: Gleich an der Haltestelle Barbarossaplatz ist ein Ibis Styles, ein Stück weiter ein normales Ibis. Wer es noch etwas schicker mag: das Hotel im Wasserturm ist an der Poststraße.


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