Tabula Rasa

Was für ein schöner Anlass – ein neuer Rechner (eigentlich egal: neues Telefon? Neue Wohnung? Neu neu neu, was auch immer ihr wollt). Jetzt räume ich richtig auf. Das ist die Gelegenheit!

Alle Dateien mal richtig sortieren und den ganzen Kram löschen, den ich schon seit Jahren mit mir herumschleppe. Alte Rechnungen archivieren, lustige Bilder löschen. Und die paar Dateien wiederfinden, die ich schon ewig suche. Super. Wo ist eigentlich meine Diplomarbeit? Die will ich noch mal lesen, hahaha. Aber gut, dafür habe ich jetzt keine Zeit, das mache ich später.

Und so viele Fotos? Aus den ganzen Jahren? Cool, die gucke ich nachher mal durch. Dann lösche ich den doppelten Mist und mache einen kleinen Ordner mit den Highlights! Also den Sachen, die man früher in ein Fotoalbum geklebt hätte. Vielleicht lasse ich auch ein paar Fotos drucken – meine Wand könnte mal neue Fotos gebrauchen. Dafür muss ich mir aber ein bisschen mehr Zeit nehmen. Hier synchronisiert ja gerade alles.

Kontakte sortieren, ja genau! Ein paar von den Leuten kenne ich gar nicht (oder erinnere mich nicht daran? Das müssen ja besonders interessante Begegnungen gewesen sein.) Aber dann: Lass ich doch noch mal besser. Nachher meldet sich dieser komische Typ doch noch mal und dann gehe ich nicht ans Telefon…

Und was sind das alles für Programme? Brauche ich die wirklich? Ach ja, ich habe ja verschiedene Schreibapps geladen, um mal zu gucken, welche am besten passen. Das mache ich noch. Und für die Fotos? Da brauche ich einfach mehrere Programme, da kann ich nichts machen… (Außer endlich mal Lightroom kaufen vielleicht, aber der Rechner war teuer genug, das muss jetzt warten).

Puh, endlich aufräumen, das wär’s jetzt. Ich schiebe und ordne, gucke und staune. Und dann, ganz ehrlich, schiebe ich doch nur Sachen hin und her. Was funktioniert bleibt, der Rest kriecht wahrscheinlich später wieder heran.
Aufräumen und ausmisten kostet dann doch leider viel, viel Zeit. Aber das Gefühl mal wieder von vorne anzufangen, das ist doch schon mal was.


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