Eine Woche Köln

Testen wir mal was. Mal sehen, wie gut ich das mit dem regelmäßigen Bloggen so hinkriegen kann. So ein Leben ist ja bei weitem nicht so spannend wie man es manchmal gerne hätte (oder auch nicht, je nachdem). Und nein, ich habe auch nicht jedes Mal das Handy draußen, wenn irgendwas passiert. Und nein, das hier mache ich auch bestimmt nicht jede Woche. Trotzdem – inspiriert von Martins Bildergeschichten habe ich da mal was zusammengesammelt.

Taubenklecks am Fenster
Taube: Meine Woche fing damit an, dass eine dicke Taube mit so viel Schmackes gegen mein Fenster geflogen ist, dass ich jetzt ihren Abdruck an der Scheibe habe, komplett mit Kopfumriss und Augenabdruck. Was zum Teufel wollte die? Warum fliegt die so? Und wer macht das jetzt weg?

Stuhl im Wartezimmer
Arzt: Kontrolluntersuchungen. Ein Fest. Die Praxis meines Arztes ist eine Zeitreise in die neunziger, in dessen Wartezimmer fast nur Menschen sitzen, denen man nicht zu nahe kommen will. Ich habe endlich mal wieder 2 Stunden zum Lesen. Und keine Sorge, alles jut, ich darf weiter atmen.

Museumsnacht Köln
Museumsnacht: Immer schön, wenn das Wetter so spät im Jahr noch so mild ist. So konnten wir ohne zu frieren eine Nacht durch die Stadt ziehen. Beim ersten Museum Bändchen kaufen, dann kommt man überall und in alle Shuttlebus rein. Wir sind unter anderem nachts Seilbahn gefahren, haben uns die CityLeaks Muriels in Mühlheim erklären lassen, und haben uns im Makk eine lustige Modenschau angesehen. Allerdings waren wir zu spät in der Kunsthochschule für Medien.

Nohogesa Demo Köln
#NoHoGeSa: Trotz (oder eher dank) der Zeitumstellung war ich dann am Sonntag pünktlich auf der Gegendemo zum NoHoGeSa-Aufmarsch. Trotz trübem Nieselwetter haben sich immernoch Tausende auf dem Ottoplatz in Köln versammelt, um zu zeigen, dass wir hier keine Nazis wollen. Auf einer Demo rumstehen ist übrigens gar nicht so schlimm, liebe Leute. Das schafft man gelegentlich auch mit vollem Terminkalender.

Zeug der Woche
In other news: Am Hansaring gibt es jetzt eine elektronische Anzeige für die U-Bahn an der dämlichsten Stelle. Warum weiß niemand, ich habe „Der Marsianer“ noch immer nicht zu Ende gelesen, Drake tanzt komisch, und die Welt hat neue Emojis. Wie aufregend unser Leben ist.

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