Young Rebel Set, 08.12.2014, Luxor

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2009, schon vor ihrem ersten Album und mit nur einer Single im Gepäck, hatten Young Rebel Set die Blogs und Musikpresse auf ihrer Seite. Thees Uhlmann holte sie nach Deutschland und schon bald waren ihre Konzerte grundsätzlich ausverkauft.
Danach wurde es etwas ruhiges um die fünf Engländer, aber nie ganz still. Letztes Jahr veröffentlichten sie ihr neues Album „Crocodile“ – im Sommer 2014 habe ich sie schon beim Gamescom Festival in Köln fotografiert.

Jetzt also das Luxor in Köln. Genau die Clubgröße, die ich mir für so eine Band wünsche. Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich mit dem meisten Folkrock nichts anfangen kann. Young Rebel Set haben mir auf dem Gamescom Festival aber sehr gut gefallen. Und nett anzusehen sind die Herren ja außerdem.

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Obwohl heute Montag ist, ist der Laden voll. Es ist und bleibt trotzdem ein Montag – bis auf ein paar vereinzelte wilde Tänzer links von der Bühne, brauchen die Leute lange, bis sie warm werden und sich ein bisschen bewegen. Das liegt in diesem Fall aber auch an der Band. Zu Beginn sehen sie noch nicht so aus, als wären sie besonders glücklich, hier zu sein.

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Mir gefällt heute mit Abstand „Another time, another place“ am besten. Da legt Matt die Gitarre weg und raus kommt richtig guter Indie-RocknRoll. Auch beim instrumentalen Teil von „Show your feathers and run“ kann ich richtig gut tanzen. Gefeiert wird natürlich auch „If I was“, da müssen die Herren gar nicht mehr mitsingen. Und die Akustik-Sachen in der Zugabe, jaja. Extra Punkte gibt es da übrigens für Luke, weil er aussieht wie ein sehr hübscher Jason Schwarzman.

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Was vielleicht auch am Montag liegt: Hier ist definitiv zu wenig Alkohol in der Luft, bei Band und Publikum. Dabei sind Young Rebel Set ja neben ihrer Musik besonders dafür bekannt, gerne alles leer zu trinken, was da ist. Am Ende wird klargestellt: „Come and have a drink with us afterwards. It’s the first night of the tour – and we intent to ruin it for us tonight.“ Die Leute bleiben tatsächlich viel länger als nach normalen Konzerten. Trotz Montag.

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Ach, eine Sache noch: Den Preis für das hässlichste Shirt des Jahres geht an Matt. Ihr könnt das hier zum Glück nicht sehen, da ich ja immer nur die ersten drei Stücke fotografieren darf, aber oh my fucking god. Das Ding sah aus, als hätte es meine Mutter vor 15 Jahren entsorgt, weil es ihr nicht mehr gefällt. Ein Shirt wie ein Schwarzes Loch, das dem Mann auf der Stelle alle Sexiness nimmt.

Mein Fazit: Es ist beeindruckend, wie gut ich Young Rebel Set finde, wo ich doch WIRKLICH keinen Folkrock mag.

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