Gamescom Festival 2014, Tag 3

Frank Turner Gamescom Festival

Tag 3, Finale beim Gamescom Festival. Und was für ein Finale! Einer der wahrscheinlich sympathischsten Menschen der Welt, Frank Turner, beendet das Festival mit einem so energiegeladenen Konzert, dass er in Zukunft wahrscheinlich in die Arena umziehen muss.

YoungRebelSet Gamescom Festival

Young Rebel Set

Aber von vorne. Ich komme um 18 Uhr am Friesenplatz an und freue mich schon sehr auf Young Rebel Set. Der Platz vor der Bühne ist noch nicht so voll wie gestern, aber es ist ja auch noch früh.
Wer Young Rebel Set kennt, erwartet viel Alkohol sowohl vor als auch auf der Bühne. Auch wenn das für 18 Uhr noch nicht so familienfreundlich ist, lassen sich die Herren das Bier auf der Bühne nicht nehmen. Sie eröffnen den Abend sehr gut: Das Publikum tanzt, die Band widmet einen Song einem Luftgitarren-Spieler in der ersten Reihe. „You are doing a good job, Sir.“ Köln kann eh gut mit englischen Gitarren und Folkrock.

YoungRebelSet Gamescom FestivalYoungRebelSet Gamescom FestivalYoungRebelSet Gamescom FestivalYoungRebelSet Gamescom Festival

Ja, Panik

Nachdem Young Rebel Set ihr Merch aus der Presse-Ecke heraus verkauft und mit den Fans angestoßen haben, geht es mit Ja, Panik weiter. Das mag einer der seltsamsten Soundchecks gewesen sein, die ich je gesehen habe. Mit laaaaaangsamem „Pet Sementary“ und einem österreichischen Schlager.
Die 5 haben zwar gerade ihr erstes Spex-Cover bekommen, trotzdem reißen sie das Publikum hier auf den Ringen nicht wirklich mit. Sie spielen distanziert ihre Mischung aus deutschem und englischem Pop-Rock herunter und sehen auch sonst nicht so aus, als hätten sie besonders viel Spaß. (Überhaupt) Dass der Platz sich langsam füllt, liegt wohl eher an Frank Turner.

Ja Panik Gamescom Festival
Ja Panik Gamescom Festival
Ja Panik Gamescom Festival

Ja Panik Gamescom Festival

Frank Turner & The Sleeping Souls

Pünktlich um Viertel vor 9 stürmt er dann mit seinen Sleeping Souls auf die Bühne: einer der wahrscheinlich nettesten Menschen der Welt. Alle meine Fotos vom ersten Song sind übrigens nicht geworden, weil er gleich mit „Try this at home“ eingestiegen ist und ich den Song liebe <3.
Eigentlich war Frank Turner ja mal im Hardcore zu Hause, dann hat er Akustik geklimpert. Jetzt ist er einfach nur noch das rockige Kraftpaket, dass die Menge mit jedem Sprung, Schwung oder Augenzwinkern mitreißt. Unglaublich eigentlich, dass er hier das E-Werk hintereinander voll macht und ihn trotzdem so wenig Leute kennen. Wir sehen hier in der Menge das erste mal Mosh und Stagediving. Young Rebel Set kommen dazu und feiern mit (und trinken, klar). Frank Turner begrüßt die zufälligen Passanten vorm Burger King, bringt uns dazu mitzusingen und beendet das Gamescom Festival so wunderbar, wie wir es heimlich erwartet haben.

Frank Turner Gamescom Festival

Frank Turner Gamescom Festival

Frank Turner Gamescom Festival

Frank Turner Gamescom Festival

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.