Mode Moderne – Occult Delight

Mode Moderne

Neu sind Mode Moderne eigentlich nicht mehr. Und doch hört man in der Presse trotz anstehender Veröffentlichung des bereits 3. Albums nicht viel von den jungen Kanadiern.
Nach „Ghost Emerging“ (2009) und „Strange Bruises“ (2012) heißt die neue Platte „Occult Delight“ und erscheint am 24.01.2014.

Die relative Ruhe um Mode Moderne hat wahrscheinlich einen gewichtigen Grund: Auf den ersten Ton ist Mode Moderne schon wieder so eine Band, die sich Joy Division und The Smith auf die Fahnen geschrieben haben. Wie viel New New Wave brauchen wir denn noch? Die Antwort: Gerne mehr, wenn sie so gut sind.
Ohne die eingängige Stimme von Philip Intilé hören sich Mode Moderne tatsächlich wie The Smith an. Das ist so gut, dass mich die Stimme zu Beginn sogar gestört hat. Sie legt sich über alles, und da ist dann auch gleich der Ian-Curtis-Part, mit dem wohl viele erstmal nicht klar kommen.

Der Vergleich schwächelt bei den Songs, bei denen Bandmitglied Rebecca Gray mit Gesang unterstützt. „Unburden Yourself“ ist dann auch der erste Song, der mich weiter in die Platte hineingezogen hat, und dann, beim zweiten und dritten hören, hat mich Intilés Stimme auch gepackt. Kein Wunder, dass sich Mode Moderne auch ohne viel Presse eine solide Fanbase aufgebaut haben.
Die ersten beiden Singles sind „She, Untamed“ und eben „Unburden yourself“. Sehr gut gefallen mir auch „Thieving Babies‘ Breath“, „Strangle the Shadows“ und „Baby Bunny“, das noch ein wenig poppiger ist.

Inzwischen gefällt mir „Occult Delight“ richtig gut. Wer The Smith, Joy Division, New Order etc. mag, sollte sich Mode Moderne unbedingt mal anhören.

Auf Tour sind sie übrigens auch:
21.02.2014, Köln
06.03.2014, Stuttgart
07.03.2014, Leipzig
12.03.2014, Berlin
13.03.2014, Hamburg
15.03.2014, Bielefeld
21.03.2014, Trier

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