Local Natives, 16.02.2013, Stadtgarten

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So, da haben wir es. Das erste Konzert in diesem Jahr. Und das erst im Februar, pöh. Aber der Januar war mau und meine Zeit knapp. Also, womit starten wir das Jahr? Mit dem Local Natives. Gute Wahl.
Letzte Woche haben die wahlweise zwischen 4 und 5 Herren im Stadtgarten gespielt. Der Club war ausverkauft und die Band baff. „Wir dachten wir spielen wieder in dem kleinen Saal, und jetzt sind hier so viele Menschen“ verkündigte man während des Konzerts. Gestört hat das sicherlich niemanden. Das Publikum war gut drauf, tanzte (rechts von der Bühne) oder wippte gekonnt mit (links von der Bühne).

Die Setlist sah ungefähr so aus:
You & I
Breakers
Wide Eyes
Black Spot
Heavy Feet
Mt. Washington
Warning Sign
Camera Talk
Ceilings
Colombia
Airplaines
Bowery
—-
Wooly Mammoth
Who knows whi cares
Sun Hands

Was mir gleich aufgefallen ist: Die Band klingt live fast so wie auf Platte. Da das gerade bei den besonderen Arrangements von Local Natives nicht einfach ist, bringt ihnen das schon mal einen großen Pluspunkt. Vielleicht war es aber auch genau das, was mich bei den ersten paar Songs dann doch nicht so ganz überzeugt hat. Das mehrstimmige Singen und die perfekte Soundwand, die da auf das Publikum traf – das kam mir alles etwas zahm vor. Man merkte, dass da noch viel mehr kommen kann. Live ist eben eine andere Situation, die Musik muss einen dort anders mitnehmen als auf der CD.
Als die Jungs sich dann ein bisschen eingespielt hatten, krachte es aber noch gewaltig. Auch wenn sie mehr den Fokus auf die Songs aus dem aktuellen Album gelegt haben, holten die eingestreuten Songs aus Gorilla Manor das Publikum immer genau im richtigen Moment wieder ab. Besonders Taylor Rice (Gitarre und Gesang) sprang und tanzte bald wild über die Bühne und zeigte, wie viel mehr Punk in der Band steckt, als zumindest ich gedacht hatte. Da hat es mich auch fast nicht mehr überrascht, als man kurzerhand das Publikum zum Besuch einer befreundeten Punkband „nur die Straße runter“ einlud.

Das Konzert endete in der Zugabe wunderbar mit dem wilden „Sun Hands“ – ein perfekter Abschluss, der noch einmal ein bisschen Mehrstimmigkeit hervorholte, damit aber entgültig klarstellte, dass das gar nicht zahm sein muss.

Oscars 2013

In 3 Stunden geht’s los. Der Sekt steht kalt, der rote Teppich ist ausgerollt, ich warte auf die Party-Gäste.
Naja, eigentlich liege ich krank im Bett und meine Schwester kommt vorbei, um mich wach zu halten. Hui, wird das ein Spaß!
Und ja, ja, ja, auch wenn die Oscars natürlich doof sind und eh nie der richtige Film gewinnt, hier schon mal ein kleines Video zur Einstimmung. Waren ja doch ein paar ganz gute dabei…

Academy Awards: Best Picture Oscar Winners from Nelson Carvajal on Vimeo.

Tickets kaufen: Shout out louds

shout out louds

Das neue Album der Shout out Louds heißt „Optica“ und wird im Februar erscheinen. Die Band verspricht: es soll wieder ein verspieltes und melodisches Album wie ihr Debüt „Howl Howl Gaff Gaff“ werden. Das hat schließlich vor einigen Jahren die Herzen der deutschen Fans und Kritiker erobert. Außerdem versprechen sie: „Die Shout Out Louds wollten wieder tanzen!“
Und das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen.

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Tickets kaufen: Foals

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Foals sind der eindrucksvollste Beleg dafür, dass moderne Rockmusik nicht in Kategorien zu packen ist. Bei ihnen bilden unterschiedliche Genres und Sound-Entwürfe ein breites musikalisches Gesamtbild – überraschend, fordernd, unvorhersehbar. Ihr Sound trifft den Nerv eines experimentierfreudigen Publikums und beweist, dass man auch mit höchst eigenwilliger Musik großen Erfolg haben kann.

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Aufbauende Worte

Es regnet den ganzen Tag, es ist kalt und dunkel. Es ist noch dunkel, wenn ich aus dem Haus gehe und es ist schon wieder dunkel, wenn ich nach Hause komme.
Jaja, das ist zwar jedes Jahr das gleiche, aber man wird ja noch mal motzen dürfen.

Was fehlt ist ein herzerwärmender Pep-Talk. Ich möchte, dass mir jeden morgen jemand ganz ehrlich versichert, dass alles gut wird, ich toll bin und dass, was ich mache, wichtig ist.
Gleich zu Beginn möchte ich bitte diesen jungen Herren hier dafür engagieren. Der macht seine Sache überaus gut.

Tickets kaufen: Local Natives

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Das ist die „Huch, jetzt aber schnell“-Ausgabe von Tickets kaufen. Schon nächste Woche Samstag beginnen die Local Natives ihre kleine Deutschland-Tour im Kölner Stadtgarten.
Das neue Album Hummingbird ist fast da. Einen Tag vor Tourbeginn können es die Fans endlich in den Händen halten. In New York haben es die fünf Jungs aus Silver Lake in Los Angeles diesmal aufgenommen und sich gleich Aaron Dessner von The National mit ins Boot geholt. Das kann ja schon mal nicht schlecht sein.

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Tickets kaufen: Walk the Moon

Walk the moon
Walk the Moon kennt man bisher vielleicht nur über ihren Sommerhit des letzten Jahres „Anna Sun“. Das Quartett aus Cincinnati hat sich seitdem eine internationale Reputation als außergewöhnlich starke Live-Band erspielt. Auftritte auf Festivals sowie im Vorprogramm von Weezer, Panic At The Disco, den Kaiser Chiefs oder Fun. brachten mehr Aufmerksamkeit und sorgten dafür, dass Walk The Moon gut in das Jahr 2012 starteten.

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