Moneybrother, 14.12.2012, Luxor … und die Folgen des Rotlichts

Eine meiner liebsten Livebands überhaupt ist Moneybrother aus Schweden. Letzte Woche konnte ich sie im Luxor das dritte Mal sehen – und das erste Mal fotografieren.

Naja, fotografieren möchte ich das gar nicht nennen, denn da gab es ein kleines Problem: ROT-LICHT. Ohne Unterbrechung Rotlicht.
Bis ich die Bilder halbwegs rauschfrei hatte, sahen alle Bandmitglieder aus wie Porzellanpuppen – also doch alles in schwarz-weiß. Viel besser hat es das aber auch nicht gemacht.

Also bitte, im Gegensatz zu den größtenteils gruseligen Fotos war das Konzert wie erwartet grandios. Als mein letztes Konzert in diesem Jahr hatte ich dafür auch schon einen Ehrenplatz in meiner Top Ten reserviert (Spoiler! Die kommt dann nächste Woche). Anders Wendin ist nicht nur einer der charmantesten Schweden, die ich kenne (und ihr solltet mal hören wie er „Miriam“ sagt, hach! <3 ), er feiert auch jedes Konzert so wie es sich gehört.

Das Konzert war lang, heiß und laut. Jedes der neuen Songs von dem im September erschienenen Album This is where life is passte gut ins Set, als hätte das Publikum sie schon schon vor Ewigkeiten angenommen. Und mit mittlerweile fünf (englischen) Alben können Moneybrother schon einiges bieten. Da war ich fast bei jeder Zugabe überrascht, dass es dieses und jenes Lied ja auch noch gibt und ich sie bei dem ganzen Spektakel noch nicht vermisst hatte.
Das schöne an Bands wie Moneybrother ist ja, dass die Fans nicht nur das ganze Konzert über auf ein oder zwei Hits warten, sondern das ganze Konzert in einem durch ein Highlight ist. Na gut, ich schwärme, aber ich könnte mir auch gar keinen Favoriten aussuchen: Showdown, They’re building walls around us, Blow him back into my arms, Don’t call the police, Stormy weather, Just another summer, Born under a bad sign, Here comes the vain again – I love them all.
Das Versprechen, nicht wieder 3 Jahre zu brachen, bis er zurück nach Köln kommt, nehme ich übrigens sehr ernst. Schnell wiederkommen!



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