USA!USA!USA!(Serie) – Las Vegas

Las Vegas USA

Teil III meines USA-Urlaubsberichts. Die anderen Orte hier: San Diego, Los Angeles, San Francisco.

Ja ja, ich erzähle hier noch immer von meinem USA-Urlaub. Der ist zwar jetzt auch schon ein halbes Jahr her und niemanden interessiert’s, aber da ich dieses Jahr nicht in Urlaub fahre und mit der Serie auch noch nicht fertig bin…. VEGAS, BABY!


Unser Aufenthalt in Las Vegas war kurz aber erfolgreich. Nein, wir haben weder beim Black Jack gewonnen, noch haben wir geheiratet – das Stichwort heißt Upgrades – aber dazu später mehr. Die Idee, die Tour die Küste hoch zu unterbrechen um für 2 Tage 400 Kilometer in die Wüste zu fahren, ist an sich ziemlich bescheuert. Macht aber wahrscheinlich so gut wie jeder Tourist, weil es wahnsinnig spannend ist. Man fährt 6 Stunden durch nichts, nichts und nichts. Die Strecke durfte ich dann auch mal fahren, höhö. (Ich fahre kaum Auto, noch weniger gern ein fremdes und noch viel weniger in Städten, aber hier musste ich dann mal). Man fährt also und fährt und fährt und ganz kurz bevor man so richtig genervt ist, weil diese blöde Stadt einfach nicht am Horizont auftauchen will, fängt die Umgebung an zu leuchten, die Sterne verschwinden, und wenn man dann über die letzte Kuppe fährt, explodieren überall die Lichter von Las Vegas. Naja, richtig explodiert es erst auf dem Strip. Das ist verrückt. So richtig. Macht gar keinen Sinn. (und ich mit dem Auto mittendrin..).

Las Vegas USA

Aber ja, ich komme schon gleich mal zum ersten Upgrade. Wir waren spät im Hotel. Ich hatte es noch am gleichen Tag im Internet gebucht und schon das „Luxus-Zimmer“ anstatt des normalen für ca. 5 Dollar mehr genommen. (Wobei „Luxus“ in Las Vegas ja eigentlich nur heißt, dass es zwei Stockwerke höher und nicht neben dem Fahrstuhl ist). Wir waren also so gegen 23Uhr da, unser Zimmer aber noch nicht fertig. Uns hat das nicht gestört, wie konnten unsere Koffer abstellen und Margaritas trinken gehen. (große und viele) Als wir nach einiger Zeit noch einmal nachgefragt haben, war das Zimmer noch immer nicht fertig und die wirklich sehr müde aussehende Dame an der Rezeption hat uns dann ein Upgrade auf eine Suite angeboten. YEEEEAAAH! Eine fucking Suite in fucking Las Vegas. Man muss sich das jetzt nicht gleich wie in Hangover vorstellen, aber wir hatten zwei Zimmer, eine dicke Badewanne gleich im Schlafzimmer, eine Dusche für ca. 5 Leute und einen eingebauten Fernseher im Badezimmerspiegel. Awesome. Der erste Abend ging also für freuen und Margaritas trinken drauf.

Las Vegas USA

Obwohl ich eigentlich mindestens Millionär an den Glücksspielautomaten werden wollte, habe ich tatsächlich nicht ein einziges Mal gespielt. Das hat drei Gründe: 1. Viel zu wenig Zeit, 2. blöd kompliziertes Verfahren um Geld auf die Karte zu bekommen, und damit zu spielen (laaaangweiig) und 3. muss man sich die Leute, die da spielen, eigentlich nur mal ansehen. Tag Zwei haben wir also die Sightseeingtour durch die Hotels gemacht. Wir sind quasi aus dem alten Rom über den Comer See, durch Paris, New York, nach Ägypten und die Malediven gelatscht. Sehr cool. Wir haben ja nur in einem Zirkuszelt geschlafen. Dafür aber in der Suite, Muahaha! Am Ende haben wir uns dann auch hinreißen lassen, eine total ab 18 Show zu gucken – was in Amerika so viel heißt wie „uiuiui Brüste“. Die Show war trotzdem gut und hier kommt auch gleich das nächste Upgrade!! Schick wie wir waren, wurden wir gleich von unseren billigen Plätzen geholt und schön in die erste Reihe gesetzt. Yeah! Die Margaritas waren hier übrigens auch mal wieder gut. Danach sind wir noch auf eine kleine Party gegangen, die jetzt eher nicht für die Hipster-People war, denn alle coolen Clubs hatten Ruhetag. Dafür hatten wir aber das volle Programm: Amis aus dem mittleren Westen, die wirklich Urlaub in Las Vegas machen, alte Männer mit gekauften 20jährigen, junge Frauen, die mit Mutter tanzen gehen. Wow. Und der Gin Tonic war übrigens auch gut.

Las Vegas USA
Im großen und ganzen ist Las Vegas die seltsamste Stadt der Welt und ich würde gerne mal sehen, wie man so ausserhalb des Strips lebt. Das muss gehen, schließlich habe ich ganz viele unbeleuchtete Häuser gesehen. Wenn ich mich bei einem längeren Urlaub dann aber entscheiden müsste, würde ich mich dann doch immer immer immer wieder für unser nächstes und letztes großes Ziel entscheiden. Next Stop, San Francisco..

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